Mikaela Shiffrin auf Gold-Kurs im Slalom – ÖOC-Quartett zurück
CORTINA D’AMPEZZO. Die US-amerikanische Skifahrerin Mikaela Shiffrin hat am Mittwoch, den 18. Februar 2026, beim Abschluss der alpinen Bewerbe in Cortina d’Ampezzo den ersten Slalom-Durchgang souverän gewonnen. Mit einem Vorsprung von 0,82 Sekunden auf die zweitplatzierte Deutsche Lena Dürr wird sie als Favoritin für die Medaille gehandelt. Die vier österreichischen Skifahrerinnen, darunter die Flachau-Dritte Katharina Truppe, hatten Rückstände von mehr als 1,5 Sekunden. Der zweite Lauf ist für 13:30 Uhr angesetzt. Darüber berichtet Welt Stimme.
Österreichs beste Skifahrerin nach dem ersten Durchgang
Die beste österreichische Leistung lieferte Katharina Huber, die als Teamkombi-Olympiasiegerin 1,55 Sekunden hinter Shiffrin im Ziel ankam. Truppe folgte nur neun Hundertstelsekunden später auf dem zehnten Platz. Trotz des Rückstands auf die drittplatzierte Schwedin Cornelia Öhlund (+1,00 Sek.) bestehen durchaus noch Medaillenchancen. Huber äußerte sich zu den Herausforderungen im ersten Durchgang: „Ich wollte es mit der frechen Linie probieren, das ist ein bisschen zu viel gewesen,“ und bemerkte Probleme in der Start-Passage.
Truppe führte ihren Rückstand auf einen zu runden Kurs im oberen Teil zurück: „Da habe ich gleich eine Packung bekommen. Das Finish war auch nicht das beste. So lässt sich der Rückstand erklären.“ Die Olympiadritte von 2018, Katharina Gallhuber, schloss das Rennen mit einem Rückstand von 2,57 Sekunden ab, während Lisa Hörhager 3,00 Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel kam. Slowakische Titelverteidigerin Petra Vlhova, die nach langer Verletzung zurückkehrte, lag nur 14 Hundertstelsekunden hinter Gallhuber.
Kurssetzung sorgt für Diskussionen
Ein umstrittenes Thema war die Kurssetzung des österreichischen Technik-Trainers Klaus Mayrhofer. Eine schwierig gesetzte Passage ermöglichte verschiedene Fahrlinien. Shiffrin und Dürr wählten die direkte Line und erzielten damit gute Ergebnisse, während das ÖOC-Quartett eine andere Linie nahm. Truppe kommentierte: „Die Passage habe ich nicht so gern gehabt. Ich bin froh, dass das abgehakelt ist. Daran ist es bei mir aber nicht gelegen.“
Insgesamt zeigt sich, dass die Konkurrenz im Slalom stark bleibt, und die zweite Runde verspricht spannende Entscheidungen rund um die Medaillenplatzierungen. Die Athletinnen stehen unter Druck, aber auch unter dem Anspruch, ihre Leistungen zu optimieren, um das Vertrauen in ihre Fähigkeiten zurückzugewinnen.


