Ski alpin: Truppe in Gurgl bei erneutem Shiffrin-Slalomsieg Sechste
HOCHGURGL. Das US-Skistar Mikaela Shiffrin gewann am Sonntag, den 23. November 2025, den zweiten Weltcup-Slalom der Saison in Hochgurgl. Sie setzte sich überzeugend gegen ihre Konkurrentinnen durch und feierte ihren 103. Weltcupsieg, davon 66 im Slalom. Katharina Truppe sicherte sich mit einem sechsten Platz die beste Platzierung für den Österreichischen Skiverband (ÖSV). Dabei erzielte Shiffrin einen Vorsprung von 1,23 Sekunden vor der für Albanien startenden Lara Colturi, während die Schweizer Weltmeisterin Camille Rast den dritten Platz belegte (+1,41 Sek.). Dieses Podium wiederholte sich bereits im Jahr 2024 im Ötztal. Darüber berichtet Welt Stimme.
Die ÖSV-Hoffnungsträgerin Katharina Liensberger hatte jedoch weniger Glück und schied im ersten Durchgang aus. Katharina Huber landete auf dem zwölften Rang, gefolgt von Katharina Gallhuber an der dreizehnten Stelle. Truppe konnte sich im finalen Lauf um fünf Plätze verbessern, fühlte sich jedoch im zweiten Durchgang nicht optimal. „Der Steilhang ist mir gut gelungen. Ich habe mich irgendwie nicht so gut gefühlt, aber ab und zu ist nicht so gut fühlen auch schnell“, erklärte Truppe gegenüber dem ORF.
Liensberger, die beim Slalom-Auftakt in Levi als beste Österreicherin den zehnten Platz belegte, musste nach einem Sturz und einem Fehler wenige Tore später das Rennen vorzeitig beenden. „Das Rennen war vorbei, bevor es richtig angefangen hat. Der dritte Schwung hat einfach nicht gepasst“, sagte Liensberger und nannte die Situation einen Tiefpunkt. Sie ist optimistisch: „Das ist definitiv sehr bitter, so etwas sollte nicht passieren. Ich muss das so hinnehmen. Ich denke, es kommen wieder bessere Tage, da werde ich wieder aufs Neue angreifen.“ Besonders frustrierend war das Aus für Liensberger, da die Bedingungen und ihre Trainingsleistungen perfekt waren. „Es war alles angerichtet“, so die WM-Dritte. Die Slowenin Neja Dvornik, die in Levi den siebten Platz erreicht hatte, konnte nicht antreten, nachdem sie sich beim Einfahren eine Knöchelverletzung zugezogen hatte.
Die Ergebnisse des Rennens bekräftigen die Dominanz Shiffrins im internationalen Renngeschehen, während die Leistung Truppes einen Lichtblick für den ÖSV darstellt, der hoffen kann, dass sich die Athletinnen bei den kommenden Wettbewerben weiter steigern werden. Die aktuellen Herausforderungen im alpinen Skisport und die Konstanz auf höchstem Niveau werden auch weiterhin die Zuschauer und Experten begeistern.


