SV Ried zieht mit 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen Schwarz-Weiß Bregenz ins Cup-Viertelfinale ein

Oktober 30, 2025 11:42
SV Ried zieht mit 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen Schwarz-Weiß Bregenz ins Cup-Viertelfinale ein

SV Ried: Mit der allerletzten Aktion ins Cup-Viertelfinale

Die SV Oberbank Ried hat am 29. Oktober 2025 mit einem 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen Schwarz-Weiß Bregenz das Viertelfinale des Fußball-Cups erreicht. Das entscheidende Tor erzielte Oliver Steurer in der 123. Minute und sicherte somit den Einzug in die nächste Runde. Darüber berichtet Welt Stimme.

Die Partie entwickelte sich zu einem angespannten Wettkampf, in dem Ried die letzten Minuten der regulären Spielzeit und die gesamte Verlängerung dominierte, doch die Entscheidung fiel erst kurz vor einem möglichen Elfmeterschießen. Steurers Treffer resultierte aus einer zentralen Position und wurde leicht abgefälscht, was den Ball ins Netz beförderte.

Nach dem Tor brach bei den Rieder Spielern ein Jubel aus, und der 30-jährige Verteidiger wurde von seinen Teamkollegen umarmt. Die Erleichterung war spürbar, insbesondere nach einem misslungenen Elfmeter von Yusuf Maart, der die Nerven der Rieder vorübergehend strapazierte.

Der nächste Wettbewerb für Ried steht am Sonntag (14.30 Uhr) an, wenn die Mannschaft im Bundesliga-Auswärtsspiel auf den Vizemeister FC Salzburg trifft. Der Gegner hat zuvor im Pokal auf die WSG Tirol getroffen.

Andreas Heraf, Trainer von SW Bregenz, hebt hervor, dass für ihn das bevorstehende Kellerduell in der 2. Liga beim FC Hertha Wels am Samstag von größerer Bedeutung sei. Sein Team, das seit 20 Spielen in der Meisterschaft sieglos ist, befindet sich im Abstiegskampf und benötigt dringend Erfolgserlebnisse.

Bregenz zeigte sich defensiv stark und bereit, dem Favoriten Paroli zu bieten. Der 19-jährige Tyler-Ryan Linder, der als dritter Torhüter im Einsatz war, hielt lange Zeit stark gegen die Überlegenheit Rieds stand, die zahlreiche Chancen ausließen.

Trainer Maximilian Senft von Ried verzichtete auf zahlreiche Reservespieler und brachte fast die komplette Stammbesetzung. Lediglich Christopher „Wuschi“ Wernitznig erhielt die Chance, von Beginn an zu spielen.

Der Pokalabend vor 900 Zuschauern erforderte Geduld von den Riedern, die für ihren Aufstieg eine Prämie von 16.000 Euro erhielten. Der Einzug ins Viertelfinale war jedoch das wichtigste Ziel und wurde letztlich erfolgreich sichergestellt.

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