Fußball-Bundesliga: WSG Tirol legt Protest gegen Wertung des 1:2 in Hartberg ein
WIEN. Die WSG Tirol hat offiziell Protest gegen die Wertung des Spiels in Hartberg eingelegt, in dem das Team mit 1:2 unterlag. Der strittige Punkt betrifft die Einwechslung von Lukas Fridrikas, die den Tirolern als regelwidrig erscheint. Darüber berichtet Welt Stimme.
Fridrikas, der im Rahmen eines dreifachen Wechsels eingewechselt wurde, musste zuvor Teile seiner Ausrüstung korrigieren, was zu einer Verzögerung führte. Er betrat das Spielfeld während des laufenden Spiels und holte nur wenige Sekunden später einen Elfmeter heraus, welcher zum entscheidenden 2:1 für Hartberg führte.
In einer Pressemitteilung erklärte die WSG Tirol, dass dieser Vorgang als Verstoß gegen die geltenden Spielregeln betrachtet wird. „Es gab keine Spielunterbrechung zwischen dem Betreten des Spielfeldes und dem Elfmeterfoul in der 70. Minute“, so der Verein. Ein zur Verfügung stehender Videomitschnitt dokumentiert den genannten Ablauf. Gemäß den IFAB-Spielregeln ist eine Einwechslung nur während einer Spielunterbrechung zulässig.
„Ein klarer Regelverstoß“
Die WSG Tirol betonte: „Es liegt ein klarer Regelverstoß vor, durch den ein wesentlicher sportlicher Nachteil entstanden ist.“ Der Verein stellte klar, dass das Vorgehen nicht gegen den TSV Hartberg gerichtet sei, sondern lediglich auf den Umstand der Regelwidrigkeit abzielte.
Ob eine erstinstanzliche Entscheidung zu diesem Protest noch vor Weihnachten zu erwarten ist, bleibt ungewiss.


