Valentina Höll sichert sich fünften Downhill-WM-Titel in Serie
VAL DI SOLE. Die Salzburgerin Valentina Höll hat sich am Samstag, den 29. August 2026, beim Weltmeisterschaftsrennen im Downhill-Mountainbiken in Val di Sole, Italien, zum fünften Mal in Serie den Titel gesichert. Höll gewann mit einer Zeit von 1,728 Sekunden Vorsprung vor der Schweizerin Lisa Baumann, während die britische Athletin Harriet Harnden die Bronzemedaille (+ 2,046 Sek.) sicherte. Der Titel bei den Männern ging an den Kanadier Jackson Goldstone; der Steirer Andreas Kolb erreichte mit einem Rückstand von rund zwei Sekunden den fünften Platz. Darüber berichtet Welt Stimme.
Hölls Triumph auf der „Black Snake“-Strecke stellt einen bedeutenden Moment dar, da sie 2021 beim selben Wettbewerb gestürzt war, es jedoch 2026 erneut schaffte, einen perfekten Lauf abzuliefern. „Das ist unglaublich. Es ist so schwierig zu gewinnen, und eine WM ist so ein stressiges Event. Es am Ende zum fünften Mal zu schaffen, ist einfach unfassbar“, kommentierte Höll ihren Erfolg. Die Athletin betonte, dass die Woche vor dem Wettkampf viele Nerven und Energie gekostet habe, aber letztlich zufriedenstellend verlief. Aufgrund einer Erkrankung fehlte die zweimalige Weltmeisterin und letzte Silbermedaillengewinnerin, Myriam Nicole aus Frankreich.
Perfekte Saison für die Saalbacherin
Mit ihrem fünften WM-Gold zieht Höll mit der Britin Rachel Atherton gleich, Rekordweltmeisterin bleibt jedoch die Französin Anne-Caroline Chausson mit neun Titeln. In der Vorwoche hatte Höll sich bereits den Gesamtweltcup gesichert, nachdem sie in fünf von sieben Rennen gesiegt hatte. „Ich hatte bereits eine unglaubliche Weltcupsaison, ich habe einen Lauf, aber ich freue mich auch schon auf den Urlaub“, fügte Höll hinzu.
Der Titel von Höll stellt den zweiten für Österreich bei den laufenden Weltmeisterschaften dar. Laura Stigger hatte im Cross-Country-Short-Track gewonnen und zählt auch am Sonntag zu den Medaillenanwärterinnen über die olympische Distanz.


