Österreichs Tourismus erreicht Rekordwerte im Jahr 2025
Österreichs Tourismussektor hat im Jahr 2025 mit 157,3 Millionen Nächtigungen und 48,2 Millionen Gästeankünften neue Höchstwerte erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von 1,9 Prozent bei den Nächtigungen und 3,1 Prozent bei den Ankünften, insbesondere durch eine positive Nachfrage aus dem Ausland.
Trotz dieser positiven Bilanz bleibt die Branche vor Herausforderungen, darunter hohe Energie- und Personalkosten sowie ein akuter Fachkräftemangel. Die Bundesregierung hat mehrere Maßnahmen zur Entlastung angekündigt, wie steuerliche Vergünstigungen für Überstunden und Zuschläge, erweiterte Saisonkontingente für Arbeitskräfte und Hilfen zur Senkung von Energiekosten.
Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) betont die Aufgabe der Bundesregierung, die Rahmenbedingungen für die Branche zu verbessern, indem Bürokratie abgebaut, Planungssicherheit geschaffen und gezielte Entlastungen bereitgestellt werden.
Wirtschaftliche Bedeutung des Sektors
Mit einer Wertschöpfung von 33,1 Milliarden Euro im Jahr 2025 leistet der Tourismus über 6,5 Prozent zum österreichischen Bruttoinlandsprodukt. Etwa 228.600 Menschen sind in der Hotellerie und Gastronomie beschäftigt.
Um den Herausforderungen der kommenden Jahre zu begegnen, wird die Bundesregierung nächste Woche die neue Tourismusstrategie „Vision T“ vorstellen. Diese Strategie soll sich auf Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsmarkt, Investitionen und regionale Wertschöpfung konzentrieren.
Einordnung
Die aktuelle Situation im Tourismus zeigt hohe Wachstumszahlen, während gleichzeitig grundlegende Probleme bearbeitet werden müssen. Die neuen Strategien sollen helfen, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und notwendige Investitionen zu fördern, was langfristig die wirtschaftliche Stabilität des Sektors sichern könnte.


