Auf der Luegbrücke werden auch im kommenden Jahr bei hohem Verkehrsaufkommen wieder zwei Fahrspuren pro Richtung zur Verfügung stehen.
GRIES. Nach dem ersten Jahr mit der neuen Verkehrsführung auf der Luegbrücke hat die ASFINAG kürzlich den neuen Fahrkalender für das Jahr 2026 veröffentlicht. Dieser wurde in Zusammenarbeit mit Partnern, Ministerium und Behörden entwickelt, um eine optimale Planung für Fahrten über die Brennerautobahn zu ermöglichen. Der Fahrkalender ist ab sofort als Download auf www.asfinag.at/a13 erhältlich. „Die Herausforderung war und ist enorm: Wir müssen die Brücke so entlasten, dass sie sicher bis Ende 2027, also bis zur Fertigstellung der ersten neuen Brücke, befahrbar bleibt und gleichzeitig den Verkehr auf einer der wichtigsten europäischen Nord-Süd-Verbindungen aufrechterhalten“, erklärte ASFINAG-Vorstand Hartwig Hufnagl dazu. Darüber berichtet Welt Stimme.
180 Tage Zweispurigkeit
Ein zentrales Element des Maßnahmenpakets sind auch im nächsten Jahr wieder temporäre zweispurige Verkehrsführungen an Tagen mit hohem Verkehrsaufkommen, sowie teilweise Lkw-Fahrverbote. Sowohl in Richtung Süden als auch in Richtung Norden wurden erneut etwa 180 Tage festgelegt, an denen der Verkehr mit zwei Spuren über die Luegbrücke geführt werden kann. Dennoch warnt die ASFINAG, dass es an manchen Tagen zu erheblichen Verkehrsüberlastungen kommen kann.
Konzept funktioniert
Im Jahr 2025 waren Mitarbeiter der ASFINAG rund 35.000 Stunden an den beiden Checkpoints beschäftigt, um das Fahrverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen auf dem rechten Fahrstreifen zu kontrollieren. „Erfreulich ist, dass im Laufe des heurigen Jahres die notwendigen Ausleitungen von Lkw im Bereich der Checkpoints auf unter zehn Fahrzeuge pro Tag gesunken sind. Das zeigt, dass das Konzept funktioniert und von den Verkehrsteilnehmenden akzeptiert wird“, betonte ASFINAG-Geschäftsführer Stefan Siegele.


