Arbeitsmarkt im Bezirk Schärding erholt sich: Arbeitslosigkeit im Februar 2026 gesunken

März 7, 2026 08:07
Arbeitsmarkt im Bezirk Schärding erholt sich: Arbeitslosigkeit im Februar 2026 gesunken

Arbeitsmarkt in Schärding: Positive Entwicklungen im Frühling 2026

Allein in sieben Tagen haben rund 240 Menschen eine Arbeitsstelle gefunden: Der Arbeitsmarkt floriert im Frühling 2026, wie es aus dem AMS Schärding heißt. Die Arbeitslosenquote ist in fast allen Altersgruppen gesunken. Darüber berichtet Welt Stimme.

SCHÄRDING. Zum Ende Februar 2026 haben sich beim Arbeitsmarktservice (AMS) Schärding 1.565 Arbeitslose und 260 Schulungsteilnehmer als arbeitssuchend gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen um knapp 90 Personen zurückgegangen, was einer Abnahme der Arbeitslosenquote um zwei Zehntelprozentpunkte auf 6,4 Prozent entspricht. Dies wurde von Harald Slaby, dem Leiter des AMS Schärding, bekanntgegeben.

Die Arbeitslosigkeit hat sich im Bezirk Schärding in fast allen Altersgruppen verringert: Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 25 Jahre fiel die Arbeitslosigkeit um 4 Prozent, im Haupterwerbsalter um 3 Prozent und bei den über 50-Jährigen um 7,2 Prozent. Lediglich im Alterssegment 60Plus wurde ein minimaler Anstieg von 95 auf 97 vorgemerkte Arbeitslose verzeichnet.

Eine geschlechtsspezifische Betrachtung zeigt, dass die Zahl der arbeitslosen Frauen um 2,8 Prozent und die der Männer um 5,2 Prozent gesenkt werden konnte.

„Der zart aufkeimende Frühling verstärkt den positiven Trend der letzten Monate am heimischen Arbeitsmarkt zusätzlich“, berichtet Slaby. „Alleine in den letzten sieben Tagen haben sich fast 240 Personen – 180 Männer/60 Frauen – aus der Arbeitslosigkeit Richtung Arbeit verabschiedet“, sagt Schärdings AMS-Chef.

Trotz eines leichten Rückgangs bei den angebotenen Stellen bleibt der regionale Stellenmarkt robust. Aktuell stehen 685 offene Stellen (- 1,7 Prozent) zur sofortigen Besetzung zur Verfügung. Die meisten Jobangebote stammen aus den Gesundheitsberufen (125), gefolgt von den Metall- und Elektroberufen (115), dem Hilfskräftebereich (58), dem Handel (55), der Gastronomie/Tourismus (51) und den Büroberufen (45).

Laut Slaby haben sich die Angebotskurven in verschiedenen Branchen im Vergleich zum Vorjahr teils signifikant verschoben. Im Metall- und Elektrobereich gab es beispielsweise eine Steigerung der angebotenen Stellen um 24 Prozent, in der Holzverarbeitung um 50 Prozent und im Hilfskräftebereich sogar um 100 Prozent. Allerdings sind im Gesundheitsbereich die Stellenangebote um 3,8 Prozent, im Bürobereich und in der Gastronomie jeweils um knapp 28 Prozent und im Handel um 32 Prozent gesunken im Vergleich zum Vorjahr.

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