Nexspace Data Centers erweitert Rechenzentrum in Graz
Der Rechenzentrumsbetreiber Nexspace Data Centers hat am Mittwoch mit dem Bau eines viergeschossigen Anbaus an seinem Standort in Graz begonnen. Die Fertigstellung der Arbeiten ist für September 2027 geplant.
Der Anbau umfasst eine Fläche von rund 3.000 Quadratmetern, davon entfallen etwa 600 Quadratmeter auf die IT-Fläche. Die geplante Anschlussleistung beträgt 2,2 Megavoltampere (MVA). Ergänzend werden Büro- und Technikräume geschaffen.
Mit dieser Erweiterung reagiert Nexspace auf die steigende Nachfrage nach leistungsfähigen Rechenzentrumskapazitäten. Der Neubau soll unterschiedlich ausgestattete IT-Bereiche bieten, die sowohl klassische Anwendungen als auch rechenintensive Aufgaben, unter anderem im Bereich Künstliche Intelligenz, abdecken.
Technisch ist der Anbau mit redundanten Strom- und Kühlversorgungssystemen ausgestattet und beinhaltet mehrstufige Sicherheits- und Notfallmechanismen. Zudem wird ein Wärmerückgewinnungssystem zum Einsatz kommen.
Christian Zipp, CEO von Nexspace, äußerte, dass der Bedarf an sicheren Rechenzentrumskapazitäten in Österreich kontinuierlich steige. Mit dem Neubau solle eine zusätzliche Infrastruktur für KI-Anwendungen geschaffen werden, die es Unternehmen ermöglicht, Daten und kritische Workloads im österreichischen Rechtsraum zu betreiben.
Einordnung
Mit der Erweiterung des Rechenzentrums in Graz wird die Kapazität für Unternehmen erhöht, ihre IT-Infrastruktur effizient und sicher zu betreiben. Die Investitionen in moderne Technologien und Sicherheitsmechanismen sind entscheidend, um den aktuellen Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.


