BMW erzielt Rekordumsatz in Österreich: Steyr bleibt zentraler Produktionsstandort für Antriebe

März 6, 2026 12:29
BMW erzielt Rekordumsatz in Österreich: Steyr bleibt zentraler Produktionsstandort für Antriebe

Die BMW Group hat im Jahr 2025 in Österreich einen neuen Umsatzrekord erzielt, mit einem Umsatz von 9,67 Milliarden Euro und einem Plus von über fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Zahlen wurden trotz der Herausforderungen in der europäischen Automobilbranche erreicht, wobei das Motorenwerk in Steyr einen wesentlichen Beitrag leistete. Darüber berichtet Welt Stimme.

STEYR. Der Anstieg wurde laut Unternehmensangaben vor allem durch hohe Zulassungszahlen sowie eine stabile Entwicklung im Finanzierungs- und Leasinggeschäft begünstigt.

Werk Steyr bleibt zentraler Produktionsstandort

Das Werk in Steyr ist weiterhin der größte Produktionsstandort für BMW-Antriebe weltweit. Im Jahr 2025 wurden dort mehr als 1,2 Millionen Motoren produziert, was einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Der Standort erzielte einen Umsatz von etwa 4,45 Milliarden Euro. Im Sommer 2025 startete zudem die Serienfertigung neuer E-Motoren, mit dem Ziel, jährlich mehr als 100.000 Stück zu produzieren. Werkleiter Harald Gottsche unterstrich die Bedeutung von Investitionen in Höhe von eine Milliarde Euro zur Steigerung der E-Motorenproduktion: „Wir sprechen von deutlich mehr als 100.000 Einheiten – und gleichzeitig entstehen weiterhin über 1,2 Millionen Verbrennungsmotoren.“

Investitionen in Wasserstofftechnologie

Neben dem Schwerpunkt auf Elektromobilität plant BMW in Steyr auch die Industrialisierung eines Wasserstoff-Brennstoffzellensystems, dessen Produktion im Jahr 2028 beginnen soll. Alexander Bamberger, Geschäftsführer der BMW Austria GmbH, kündigte dafür zusätzliche Investitionen von rund 50 Millionen Euro an.

Beschäftigung bleibt stabil

Wider den schwierigen Marktbedingungen bleibt die Beschäftigtenzahl bei BMW in Österreich unverändert. Rund 5.600 Mitarbeiter sind direkt für das Unternehmen tätig. Bamberger betonte die hohe Flexibilität der Belegschaft als entscheidenden Faktor: „Die Mitarbeiter in Steyr können sehr flexibel zwischen der Produktion von Elektro- und Verbrennungsmotoren wechseln.“

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