Warnung vor neuer Betrugsmasche: Quishing
Das Bundeskriminalamt (BK) und die Nationalbank (OeNB) haben eine Warnung hinsichtlich einer neuen Betrugsform ausgesprochen. Bei „Quishing“ werden QR-Codes von Betrügern manipuliert, die auf gefälschte Internetseiten führen.
QR-Codes sind mittlerweile alltäglich und werden für Zahlungen, Informationen oder Anmeldungen verwendet. Diese weit verbreitete Nutzung machen sich Kriminelle zunutze, um Nutzerinnen und Nutzer in die Falle zu locken und zur Eingabe sensibler Daten zu bewegen. Die Behörden raten daher, beim Scannen von QR-Codes besondere Vorsicht walten zu lassen und die angezeigten URLs genau zu prüfen.
OeNB-Direktor Josef Meichenitsch betont: „Wenn E-Mails mit QR-Code unpersönlich formuliert sind, Druck aufgebaut wird oder persönliche Daten verlangt werden, ist Vorsicht geboten.“ Betrügerische Webseiten ahmen häufig das Design echter Seiten täuschend echt nach, wobei auch die Internetadressen oft nahezu identisch sind.
Wie bei klassischen Phishing-Angriffen gilt es, unerwartete E-Mails oder Briefe kritisch zu hinterfragen, insbesondere wenn sie zur schnellen Handlung drängen. Expertinnen und Experten empfehlen zudem, QR-Codes nicht aus Neugier zu scannen und nach dem Scannen die angezeigte Internetadresse genau zu prüfen. Vertrauliche Daten sollten niemals auf über Links oder QR-Codes aufgerufenen Seiten eingegeben werden.
Einordnung
Die Warnung vor Quishing verdeutlicht die anhaltende Bedrohung durch Cyberkriminalität im digitalen Zeitalter. Die präventiven Hinweise der Behörden sollen die Nutzer für potenzielle Gefahren sensibilisieren und deren Sicherheit erhöhen.


