Energiegenossenschaft Region Eferding blickt auf erfolgreiche Bilanz zurück
Im Rahmen ihrer Generalversammlung zieht die Energiegenossenschaft Region Eferding eGen eine Bilanz von mehr als einem Jahrzehnt erfolgreicher Arbeit: Bis heute wurden rund sechs Millionen Kilowattstunden Strom durch die errichteten Photovoltaikanlagen erzeugt. Darüber berichtet Welt Stimme.
Der produzierte Strom führt zu einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen um etwa 2.160 Tonnen Kohlenstoffdioxid. Die Anlagen befinden sich auf den Dächern öffentlicher Gebäude, und die Genossenschaft arbeitet bereits an neuen Photovoltaikprojekten. Ermöglicht wurde das Projekt durch die finanzielle Beteiligung zahlreicher Bürger.
„Die Bilanz zeigt eindrucksvoll, was wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in unserer Region bewegen können. Wir sind stolz auf das Erreichte und voller Energie für die nächsten Schritte“
, erklärt Susanne Kreinecker, Obfrau der Energiegenossenschaft.
Photovoltaikanlage auf ASKÖ-Dach
Das neueste Projekt ist eine Photovoltaikanlage am Clubgebäude des ASKÖ Eferding-Fraham – die erste ihrer Art auf einem Vereinsgebäude. Diese Anlage soll insbesondere den abendlichen Strombedarf während des Trainingsbetriebs und für die Flutlichtanlage decken. Der ASKÖ pachtet die Anlage von der Genossenschaft, während überschüssiger Strom zu attraktiven Tarifen an die Erneuerbare Energiegemeinschaft Eferdinger Land verkauft wird.
Carsharing in Eferding
Seit 2015 betreibt die Genossenschaft drei Carsharing-Standorte in Eferding, Hinzenbach und Prambachkirchen. Ziel ist es, eine nachhaltige und kostengünstige Mobilitätsalternative für die Menschen in der Region zu schaffen. Die Gemeinde zeigt Interesse daran, weitere Carsharing-Standorte zu eröffnen.
Energiewende in der Region
Die Energiegenossenschaft Region Eferding eGen wurde 2012 gegründet, um gemeinsam mit den Bewohnern vor Ort die Energiewende aktiv zu gestalten. Mitglieder sind alle Gemeinden und öffentlichen Verbände der Region. Schwerpunkte der Genossenschaft liegen in der Errichtung und dem Betrieb von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden sowie in der Förderung nachhaltiger Mobilitätsangebote.


