Seit drei Jahrzehnten setzt sich „Frau in der Wirtschaft“ (FidW) unter dem Dach der Wirtschaftskammer Oberösterreich für die Anliegen von Unternehmerinnen ein. Auch in den Bezirken Grieskirchen und Eferding, wie stark Frauen die regionale Wirtschaft mitgestalten. Darüber berichtet Welt Stimme.
BEZIRKE GRIESKIRCHEN & EFERDING. Rund 40.000 Frauen profitieren oberösterreichweit von Netzwerk, Service und Initiativen von FidW. Alleine im Bezirk Eferding gibt es 992 Unternehmerinnen, im Bezirk Grieskirchen sind es 1.762. „Mit unserem Netzwerk vor Ort schaffen wir Sichtbarkeit, fördern Erfahrungsaustausch und geben Frauen die Möglichkeit, ihre unternehmerischen Ziele aktiv zu verwirklichen“, betont Renate Ozlberger, Bezirksvorsitzende Frau in der Wirtschaft Eferding.
Eferding: Neugründung zu 56 Prozent weiblich
Die wachsende Bedeutung von Frauen in der Unternehmensgründung zeigt sich deutlich: Beinahe jede zweite Neugründung in Oberösterreich im Jahr 2025 kann auf das Engagement von Frauen zurückgeführt werden. „Auch in den Bezirken Eferding und Grieskirchen zeigt sich dieser Trend: 62 Neugründungen, 56 Prozent, in Eferding, und 108 Neugründungen, 45 Prozent, in Grieskirchen wurden von Frauen durchgeführt. Unternehmerinnen schaffen Arbeitsplätze, bringen neue Ideen ein und stärken die regionale Wirtschaft“, so Helga Schörgendorfer, Bezirksvorsitzende Frau in der Wirtschaft Grieskirchen.
Schwerpunkte in 2026
In den vergangenen 30 Jahren hat die WKO zahlreiche Verbesserungen für Unternehmerinnen erreicht. Bildungsangebote wurden als Schlüssel zum unternehmerischen Erfolg gestärkt, ebenso die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Maßnahmen wie die Erhöhung des Wochengeldes, die Einführung einheitlicher Herbstferien und der Ausbau der Kinderbetreuung haben die Rahmenbedingungen signifikant verbessert. Auch in Zukunft setzt Frau in der Wirtschaft Oberösterreich klare Schwerpunkte. Neben mehr Gleichstellung und der Verringerung des Gender Pay Gaps sollen konkrete Ursachen angegangen werden – von Kinderbetreuung über Karriereprogramme und Berufsorientierung bis hin zu modernen Arbeitszeitmodellen und starken Netzwerken.
„Frauen treiben neue Geschäftsmodelle, digitale Lösungen und nachhaltige Strategien voran, gestalten die wirtschaftliche Transformation aktiv mit und nutzen internationale Märkte, um Wettbewerbsfähigkeit und Krisenresilienz zu stärken“
, erklären Ozlberger und Schörgendorfer. „Wir richten unseren Blick daher bewusst nach vorne: Innovation, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Regionalität und Nachhaltigkeit sowie Internationalisierung stehen 2026 im Fokus.“


