Eisenstadt fördert regionale Wirtschaft: 96,4 Prozent der Aufträge an heimische Unternehmen

September 10, 2025 13:12
Eisenstadt fördert regionale Wirtschaft: 96,4 Prozent der Aufträge an heimische Unternehmen

Stadt Eisenstadt fördert lokale Unternehmen

Im Jahr 2023 gingen 96,4 Prozent aller Aufträge an heimische Unternehmen, während dieser Anteil im Jahr 2024 auf 86,67 Prozent sank. Damit setzt die Stadt ein Zeichen für nachhaltige Wirtschaftsförderung und die Stärkung lokaler Betriebe. Darüber berichtet Welt Stimme.

EISENSTADT. „Mit mehr als 20.000 Arbeitsplätzen bietet die Stadt mehr Jobs als Einwohnerinnen und Einwohner. Dieses starke Fundament entsteht nicht zufällig. Städtische Projekte sichern Aufträge für heimische Betriebe und damit Stabilität für die Familien in unserer Region“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner. Bei den größten Projekten aus 2023 und 2024 gingen fast ausschließlich Aufträge an lokale Betriebe:

  • Die LA Arena Tribüne – 100 Prozent der Aufträge wurden an Firmen aus Eisenstadt vergeben.
  • Die Sanierung des Jugendheims Kleinhöflein – ebenfalls zu 100 Prozent an Eisenstädter Betriebe vergeben.
  • Die Stadtvilla – von insgesamt zehn beteiligten Firmen stammen sieben aus Eisenstadt.
  • Das Kommunikationszentrum St. Georgen – hier wurden 100 Prozent der Leistungen an burgenländische Unternehmen vergeben, davon acht von zehn aus Eisenstadt.

Lediglich in hochspezialisierten Bereichen, wie etwa beim Aufzugbau, wurden laut Steiner Aufträge an Unternehmen außerhalb des Burgenlands vergeben. „Regionale Unternehmen beweisen mit hoher Qualität, Kompetenz und Innovationskraft, dass sie im Wettbewerb um öffentliche Aufträge die besten Angebote legen können“, so der Bürgermeister weiter.

Die Stadt als wirtschaftlicher Motor

Die Zahlen basieren auf dem Transparenzbericht, der nach den Richtlinien von Transparency International erstellt wurde. Dieser Bericht umfasst die Vergaben, die vom Bürgermeister, dem Senat und dem Gemeinderat beschlossen wurden. „Die Stadt ist der wirtschaftliche Motor der Region. Wir investieren und wir haben auch die Firmen, die die Kraft und die Expertise haben, sich in den Ausschreibungen durchzusetzen. Für uns ist wichtig: Wo die Aufträge bleiben, bleiben auch die Arbeitsplätze“, fügt Steiner hinzu.

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