Vahle Automation sichert zweiten Platz beim Euregio-Innovationspreis
Das Innovations- und Entwicklungszentrum der Vahle Group in Schwoich wurde beim Euregio-Innovationspreis für sein Projekt HESS4MRA ausgezeichnet. In der Kategorie „Konzepte/Prototypen“ erreichte das Projekt den zweiten Platz.
Der Prototyp wurde in Zusammenarbeit mit dem i-PEL-Team der Universität Innsbruck und Infineon Austria im Rahmen eines von der FFG geförderten Forschungsprojekts entwickelt. Michael Eckle, Geschäftsführer von Vahle Automation, sieht die Auszeichnung als Anerkennung für die enge Zusammenarbeit der Projektpartner.
Stromspitzen intelligent abfangen
Die Technologie zielt darauf ab, den kurzfristigen Strombedarf industrieller Maschinen während Anfahr- und Betriebsphasen zu decken. Die Lösung kombiniert eine Batterie mit einem Superkondensator. Während die Batterie die kontinuierliche Energieversorgung übernimmt, liefert der Superkondensator bei Bedarf zusätzliche Energie, was die Lebensdauer der Batterie verlängert und den Ausbau der Infrastruktur reduziert.
Nach Einschätzung von Vahle könnten mit dieser Lösung Infrastrukturkosten um bis zu 30 Prozent gesenkt werden. Gleichzeitig könnten bestehende Systeme eine bis zu 35 Prozent höhere Leistung bieten und bis zu 90 Prozent kurzzeitige Stromausfälle abfangen.
Von Schwoich in die industrielle Anwendung
Der Prototyp wurde bereits getestet und findet in Pilotprojekten Einsatz. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig, insbesondere bei Transportfahrzeugen in Lagerhallen, Robotern und in der Halbleiterindustrie, wo kurzfristig hohe Leistungen benötigt werden.
Einordnung
Mit dieser innovativen Lösung begegnet Vahle Automation den Herausforderungen des steigenden Energiebedarfs in der Industrie. Die effektive Nutzung von Energiespeichern stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und trägt zur Optimierung bestehender Systeme bei.


