Bergbahn AG Kitzbühel eröffnet neues Teamhaus „KitzSki Living“
Die Bergbahn AG Kitzbühel hat am Hahnenkammbahn die offizielle Eröffnung und Segnung ihres neuen Teamhauses „KitzSki Living“ gefeiert. Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe an die Personalvertreter wurde das Haus in Betrieb genommen. Darüber berichtet Welt Stimme.
Mit dem Neubau reagiert die Bergbahn AG auf die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt und die Entwicklung bei den heimischen Arbeitskräften. Vorstandsvorsitzender Anton Bodner erläuterte: „Von den zusätzlich rund 250 Saisonarbeitskräften im Winter haben wir eine Gruppe von 70 bis 80 Personen, die nur für eine Saison zu uns kommt. Wenn wir denen keine Unterkunft anbieten können, dann kommen sie nicht und der Seilbahnbetrieb ist nicht, oder nur in eingeschränktem Umfang möglich.“ Er betonte, dass es immer schwieriger geworden sei, Personalunterkünfte anzumieten, was die Notwendigkeit unterstrich, ein neues Personalhaus zu errichten.
Der Bürgermeister von Kitzbühel, Klaus Winkler, äußerte sich positiv über die touristische Nutzung des Gebäudes außerhalb der Wintersaison: „Die Kombination von Mitarbeiterhaus in der Wintersaison und touristischer Nutzung in der übrigen Zeit ist äußerst sinnvoll und bringt einen Mehrwert für die Bergbahn und zusätzlich mehr Gäste nach Kitzbühel.“
Der Gebäudekomplex umfasst 60 Wohneinheiten – 48 kleinere, zwei barrierefreie und zehn größere Wohnungen in zentraler Lage. Darüber hinaus stehen 65 Tiefgaragenstellplätze zur Verfügung. Wert wurde auf nachhaltige Bauweise und modernste Technologien gelegt, einschließlich einer PV-Anlage, Erdspeicher und Wärmepumpe.
Das Teamhaus „KitzSki Living“ wurde in zwei Bauphasen realisiert. Im Sommer 2024 erfolgte die Erweiterung der Tiefgarage, während der Bau des Personalhauses 2025 fertiggestellt wurde. Mit einer Gesamtinvestition von rund 14,5 Millionen Euro umfasst das Bauprojekt eine Fläche von 7.200 m² und 23.500 m³ Baumasse, das innerhalb von 14 Monaten termingerecht und im budgetierten Kostenrahmen umgesetzt wurde. Die Planung lag in den Händen der Gruppe P3 aus St. Johann.


