Abschluss der Facharbeiter-Ausbildung in Niederösterreich
88 Teilnehmer aus Niederösterreich haben die Vorbereitungslehrgänge „Landwirtschaft und Feldgemüsebau“ der Land- und forstwirtschaftlichen Lehrlings- und Fachausbildungsstelle Niederösterreich (LFA NÖ) erfolgreich abgeschlossen und ihre Ausbildung als Facharbeiter:innen beendet. Drei Absolventen stammen aus dem Bezirk Baden.
Margit Bartmann, Peter Grabner und Helene Steirer wurden in den Bereichen Tierhaltung, Pflanzenbau, Landtechnik sowie agrarische Betriebs- und Unternehmensführung umfassend geschult. Die Lehrgänge zielen darauf ab, die angehenden Facharbeiterinnen und Facharbeiter auf die Prüfungen und die Leitung landwirtschaftlicher Betriebe vorzubereiten, insbesondere in ihrer Funktion als zukünftige Junglandwirte.
Ehrengäste überreichen Facharbeiterbriefe
Zur Feier des Abschlusses waren zahlreiche Ehrengäste anwesend, darunter Andrea Wagner, Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, BBK-Obmann Johann Krammel sowie Anton Hölzl, Geschäftsführer der LFA NÖ. Sie überbrachten ihre Glückwünsche und überreichten die Facharbeiterbriefe an die Absolventinnen und Absolventen aus dem Bezirk Baden.
Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation des Betriebs „Käsehof Sterkl“ durch Junglandwirtin Melanie Sterkl. Neben der Verleihung der Facharbeiterbriefe bot die Veranstaltung Raum für fachlichen Austausch und Vernetzung unter Kolleg:innen. Der Einblick in die Abläufe eines innovativen Betriebs lieferte wertvolle Anregungen für die berufliche Praxis.
Angebote für angehende Fachkräfte in Niederösterreich
Die Lehrlings- & Fachausbildungsstelle der LK NÖ bietet jährlich Vorbereitungslehrgänge für die Berufe Landwirtschaft und Feldgemüsebau an vier Standorten in Niederösterreich an. Für das Ausbildungsjahr 2026/27 sind diese in Amstetten, St. Pölten, Wr. Neustadt und Mold geplant. Der Anmeldeschluss dafür ist der 1. Juli 2026.
Einordnung
Die abgeschlossene Facharbeiter-Ausbildung stärkt die beruflichen Perspektiven der Absolventen und fördert die nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft in der Region. Dies trägt zur Sicherstellung einer qualifizierten Arbeitskraft im agrarischen Sektor bei.


