Martin Grünwald hat das ehemalige Gasthaus Markut in Maria Rojach aufgekauft und plant, dort Container für Start-Up-Unternehmen aufzustellen. Darüber berichtet Welt Stimme.
Das Konzept
Die dringendsten Fragen zur nachhaltigen Nutzung von hochwertigen Gebäudekomplexen beantworten Martin Grünwald und Bürgermeisterin Maria Knauder in einem gemeinsamen Gespräch. Die Lösung besteht in der Schaffung eines Start-up-Hubs und Jungunternehmerzentrums. „Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern soll die Möglichkeit geboten werden, kostengünstig ein Büro zu mieten und Shared Spaces wie Besprechungsräume, eine Teeküche sowie Empfangsbereiche mit Plotter und Drucker zu nutzen, um ein Unternehmen zu gründen“, erklärt Grünwald. Im weiteren Verlauf des Wachstums können zusätzliche Büros flexibel angemietet werden, um das Unternehmen zu vergrößern. Außerdem stehen Übernachtungsmöglichkeiten im ehemaligen Gasthaus zur Verfügung, das in ein Motel umgebaut wird, mit günstigen Einzelzimmern und Garconnieren.
Gebäudekomplex mit Zukunft
Ab dem 1. Januar 2026 können die insgesamt 40 aufgestellten Container angemietet werden. „Diese Container sind nicht mit herkömmlichen Baucontainern vergleichbar: Die letzten zweieinhalb Jahre diente diese mobile Bauweise als Planungs- und Bauaufsichtsgebäude für die ÖBB am Koralmtunnel in Mitterpichling“, erläutert der Initiator des Start-up-Hubs. Dank der hochwertigen Ausstattung und Bausubstanz sei eine optimale Nach-Nutzung gewährleistet.
Lichtdurchflutete Bauweise
Ein klimatisiertes Raumkonzept sorgt für ganzjährig angenehme Temperaturen. Große Fensterflächen bringen viel Tageslicht in die Räume, während elektrisch steuerbare Rollos und Raffstores eine individuelle Regulierung der Lichtverhältnisse und damit ein blendfreies Arbeiten ermöglichen.
Interesse spürbar
Die Zielgruppe umfasst Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer aus ganz Österreich und Slowenien, wobei auch die Ballungszentren Klagenfurt und Graz durch die Anbindung an die Koralmbahn im Blick stehen. Trotz der noch bevorstehenden Eröffnung im Jahr 2026 ist die Nachfrage bereits spürbar: „Drei Firmen sind an dem Konzept interessiert und zwei konkrete Zusagen habe ich bereits“, freut sich Martin Grünwald.


