Am 3. März fand in der Wirtschaftskammer Freistadt ein „Handelsbrunch“ statt. Betriebe aus dem ganzen Bezirk Freistadt erhielten wertvolle Impulse, wie sie ihre digitale Sichtbarkeit gezielt erhöhen können und welche Erwartungen Kunden künftig an den Handel stellen. Darüber berichtet Welt Stimme.
Ein Blick in die Zukunft des Handels
FREISTADT. Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war eine Zeitreise ins Jahr 2035. Den Unternehmen wurde anschaulich vermittelt, wie sich der Handel in den kommenden Jahren entwickeln wird und wie sich das Kundenverhalten nachhaltig verändern dürfte. Zukunftsbilder verdeutlichen, dass Automatisierung und Digitalisierung weiter zunehmen werden. Ungeachtet aller technologischen Entwicklungen wurde jedoch klar betont, dass der Mensch im Handel unverzichtbar bleibt. Persönliche Beziehungen, regionale Verankerung und emotionale Einkaufserlebnisse gewinnen an Bedeutung.
Authentisches Einkaufserlebnis
„Der stationäre Handel hat im Bezirk Freistadt seit jeher eine große wirtschaftliche Bedeutung“, erklärt Christian Naderer, Obmann der Wirtschaftskammer Freistadt. „Er ist aber durch den stetig steigenden Online-Einkauf ganz besonders gefordert. Im Gegensatz etwa zu Temu punkten unsere Unternehmen mit einem authentischen Einkaufserlebnis und kompetenter Beratung.“ Ziel müsse es daher sein, traditionelle Qualitäten in der digitalen Geschäftswelt sichtbarer und erlebbarer zu machen. Zwischen den beiden Welten dürfe es keine Bruchstellen geben.
Zusammenspiel von online und offline
Thomas Denk, Leiter der Wirtschaftskammer Freistadt, betont die Wichtigkeit des bewussten Zusammenspiels von online und offline: „Wer heute auf digitale Sichtbarkeit setzt und gleichzeitig echte Begegnungen schafft, wird auch 2035 erfolgreich sein. Die Wirtschaftskammer unterstützt mit zahlreichen Fachkursen, einer KI-Roadshow oder dem Top-Handels-Zertifikat sowie zielgerichteten Beratungs- und Förderangeboten.“


