Herbert Altmann hat bei der renommierten „Goldenen Honigwabe“ in Wieselburg erneut brilliert und sich gleich drei erste Preise gesichert. Dies verdeutlicht die hohe Qualität seiner Honige, die sowohl die Jury als auch Genießer überzeugen. Darüber berichtet Welt Stimme.
RÖSCHITZ. Bei der aktuellen Wettbewerbsrunde wurde aus 1.238 eingereichten Proben aus ganz Österreich entschieden. Altmann holte sich zwei Auszeichnungen im Bereich Akazienhonig sowie eine in der Kategorie Cremehonig. Insgesamt wurden 19 Gold-Auszeichnungen vergeben, wobei acht nach Niederösterreich gingen.
Flüssiges Gold triumphiert
Seine preisgekrönten Produkte, darunter „Akazienhonig 1“ aus den Bienenstöcken am Reipersberg und „Akazienhonig 2“ bei Rohrendorf, zeichnen sich durch feine geschmackliche Unterschiede aus, die durch Standort und Blütenvielfalt bedingt sind. Für die Teilnahme am Wettbewerb ist eine Gebühr von 42 Euro pro Honig erforderlich, die sich als investierte Summe für eine nationale Anerkennung erweist.
Altmann nimmt seit zwölf Jahren regelmäßig an der „Goldenen Honigwabe“ teil und hat nur einmal in dieser Zeit ohne einen Preis abgeschlossen. Seine konstante Erfolgsbilanz belegt sein handwerkliches Können und seine Leidenschaft für die Imkerei. Auch in den Jahren 2022 und 2023 konnte er in einer Wettbewerbskategorie gewinnen.
Röschitz summt weiter
Insgesamt produziert Altmann jährlich rund 1.000 Kilogramm Honig, wovon 300 Kilogramm auf Akazienhonig, 500 Kilogramm auf Sonnenblumenhonig und 200 Kilogramm auf das restliche Sortiment entfallen. In der Weihnachtszeit verkauft er seine Produkte auf verschiedenen Märkten im Weinviertel, unter anderem in Retz und in Röschitz, und spricht damit besonders Naschkatzen und Honigliebhaber an.
Trotz seiner Erfolge bleibt Altmann bescheiden und betont, dass für ihn der Geschmack und die Qualität seiner Honige den größten Stellenwert haben. „Bei uns summt es nicht nur, wir liefern echte Gaumenfreuden“, bemerkt er mit einem Scherz. In Röschitz zeigt sich erneut, dass flüssiges Gold nicht nur aus Weintrauben entstehen kann und Herbert Altmann dessen Geheimnisse bestens kennt.


