Wichtiger Schritt beim Ausbau des Naturwärmenetzes in Horn
In Horn wurde eine 12 Tonnen schwere Rohrbrücke über die Taffa eingehoben, die zwei Fernwärmenetze miteinander verbindet. Diese Maßnahme markiert einen bedeutenden Fortschritt im Ausbau des Naturwärmenetzes.
Die etwa 16 Meter lange Fernwärmerohrbrücke wurde im Bereich der Rudolf-Fischer-Stiege platziert. Dadurch sind die bisher getrennten Einzelnetze nun elektrisch und hydraulisch verbunden. Zukünftig wird das gesamte Netz durch die Biomasseheizwerke der EVN und der Forstverwaltung Hoyos versorgt. Der Ausbau des Naturwärmenetzes hat bereits im Jahr 2025 begonnen.
Bürgermeister Gerhard Lentschig und Stadtrat Manfred Daniel betonten die Wichtigkeit des Projekts für die lokale Wärmeversorgung. Sie hoben hervor, dass die Verbindung der Netze die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringert und zugleich regionale Wertschöpfung fördert. Anwesend waren neben den beiden auch Manfred Boden, Projektant der Netzregion Waldviertel, und Werner Schönhacker, Projektverantwortlicher der Netzregion Waldviertel, die den Baufortschritt vor Ort begutachteten.
EVN-Projektleiter Markus Goldsteiner gab zudem an, dass das Wärmeversorgungsnetz in Horn nach Abschluss aller Arbeiten eine Gesamtlänge von 12,8 Kilometern erreichen wird. Bereits im Frühjahr 2027 ist die Modernisierung und Erweiterung des Biomasseheizwerks in der Breiteneicherstraße geplant, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen und die Nutzung regionaler Biomasse zu optimieren. Bürger und Unternehmen können sich bei Fragen zu Anschluss und Versorgung an die EVN Wärme wenden.
Einordnung
Die Verbindung der beiden Fernwärmenetze ermöglicht eine effizientere Wärmeversorgung in der Region und fördert die nachhaltige Nutzung lokaler Ressourcen. Dies stärkt die Energieunabhängigkeit und trägt zur Verwirklichung umweltfreundlicherer Energiekonzepte bei.


