Ein Gläubiger hat ein Konkursverfahren über das Vermögen der „Kalami Delikatessen GmbH“ angemeldet. Das Unternehmen betreibt Stände am Naschmarkt und auf dem Alszeilenmarkt. Der Betreiber kündigte an, die Schulden zügig begleichen zu wollen. Darüber berichtet Welt Stimme.
WIEN/MARIAHILF. Der Naschmarkt, bekannt für eine Vielzahl an Spezialitäten, Gewürzen und Speisen, steht vor einem wirtschaftlichen Schlag. Ein Konkursverfahren gegen den Delikatessenstand 654 wurde initiiert. Laut dem Alpenländischen Kreditorenverband (AKV) erfolgt die Insolvenz nicht in Eigenverwaltung. Der Stand bietet eine vielfältige Auswahl an Feinkost, Gewürzen und frischen Produkten an.
„Baustelle vor der Nase“
Der Betreiber des Delikatessenstands betonte, dass eine benachbarte Baustelle zu einem drastischen Rückgang der Umsätze geführt habe: „Die Umsätze sind extrem zurückgegangen.“ Wegen der Baustelle blieb der Stand häufig geschlossen, weshalb er die Korrespondenz der Gläubiger nicht wahrnehmen konnte, wie er erklärte.
„Wir werden den Stand keinesfalls schließen. Wir kümmern uns bereits um die Begleichung der Schulden“, so der Betreiber weiter. Innerhalb weniger Wochen wolle man die unbelastete Situation wiederherstellen. Neben dem Stand am Naschmarkt betreibt der Inhaber auch einen weiteren Stand am Alszeilenmarkt.


