Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger fordert rasche Entlastungsmaßnahmen wie die Wiedereinführung des Bodenbewirtschaftungsbeitrags und ein Aussetzen der Düngemittelabgabe über den CO2-Grenzausgleich.
Oberösterreichs Landwirtschaft sieht sich aufgrund steigender Energie- und Düngemittelpreise erheblichen Belastungen gegenüber. Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP) warnt: „Wenn sich das letzte Hoftor schließt, ist es zu spät!“ Sie fordert die Bundesregierung auf, schnellstmöglich Entlastungsmaßnahmen zu ergreifen, um die Existenz der bäuerlichen Betriebe zu sichern. Darüber berichtet Welt Stimme.
„Wirtschaftlicher Ackerbau nicht möglich“
Langer-Weninger weist darauf hin, dass die Produktionskosten erheblich gestiegen sind, wobei Düngemittel nun mehr als 30 Prozent der Gesamtkosten ausmachen. Der neue EU-CO2-Grenzausgleich (CBAM) führt dazu, dass bestimmte Düngemittel um bis zu 120 Euro pro Tonne teurer werden. Dies verursacht im Ackerbau Mehrkosten von über 150 Euro pro Hektar. „Ein wirtschaftlicher Ackerbau ist unter diesen Voraussetzungen nicht möglich!“, betont die Landesrätin. Sie fordert zudem die Wiedereinführung des Bodenbewirtschaftungsbeitrags und ein Aussetzen der Düngemittelabgabe im Rahmen des CO2-Grenzausgleichs. „Unsere Landwirtschaft ist ein zentraler Bestandteil der Versorgungssicherheit. Wer sie stärkt, schützt nicht nur bäuerliche Familienbetriebe, sondern auch die Menschen im Land“, so Langer-Weninger.


