Vom 9. bis 13. September treten in dänischen Herning die Euroskills in den Fokus. Der Linzer JKU-Elektroniker Jakob Schaumberger kämpft dabei um einen Podestplatz bei der Europameisterschaft der Berufe. Darüber berichtet Welt Stimme.
LINZ/HERNING. Rund 600 Teilnehmende aus ganz Europa wetteifern zurzeit in 38 verschiedenen Berufen um den Sieg bei den Euroskills 2025. Im Zentrum des Geschehens steht Jakob Schaumberger, ein Absolvent der HTL Leonding aus Linz, der als Elektroniker eine Topplatzierung anstrebt. Der Wettbewerb begann für den 20-Jährigen mit anspruchsvollen Aufgabenstellungen. „Das zu gestaltende Schaltungsdesign ist – vorsichtig ausgedrückt – sehr aufwendig und ungewöhnlich. Es ist ein extrem hohes Verständnis erforderlich, damit man überhaupt weiß, wie man loslegt“, erklärt Simon Dorrer von der JKU Linz, der Schaumberger als Experte zur Seite steht.
Komplexe Aufgabenstellung
Im Wettbewerb ist der junge Linzer auf mehreren Ebenen gefordert – die komplette Klaviatur des Elektronik-Engineerings wird bei den Euroskills gespielt: vom Schaltungsdesign über das Leiterplattenlayout sowie die Microcontroller-Programmierung bis hin zu physischem Aufbau, Test und Fehlersuche. Die Konstruktion am Bildschirm muss auch dem Praxistest standhalten und in Kupfer, Lötzinn und Bauteilen umgesetzt werden. Ob sich Schaumberger zum „Europameister der Elektronik“ krönen kann, entscheidet sich in den kommenden drei Tagen.


