Ortsbildmesse in Kleinzell: Auszeichnung für lebendige Gemeinden
Bei der 34. OÖ. Ortsbildmesse in Kleinzell im Mühlkreis wurden die Preisträger des OÖ. Ortsbildpreises 2026 bekannt gegeben. Landessieger ist Schenkenfelden, während die Viertelsieger Geboltskirchen, Waldkirchen am Wesen, Schönau im Mühlkreis und St. Ulrich bei Steyr ausgezeichnet wurden. Schönau im Mühlkreis erhielt zusätzlich den neu eingeführten Publikumspreis.
Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner betonte die Bedeutung des Engagements der Bürger für die Entwicklung lebenswerter Gemeinden. „Die OÖ. Ortsbildmesse ist eine wichtige Plattform für den Erfahrungsaustausch und die Sichtbarmachung erfolgreicher Projekte in der Stadt- und Dorfentwicklung“, erklärte Achleitner.
Die Ortsbildmesse zeichnete besonders innovative Projekte der dörflichen und städtischen Entwicklung aus. Der Landessieg geht an Schenkenfelden mit dem Projekt „Marktschank – unser GH in Schenkenfelden“. Dieses Projekt revitalisierte ein ehemaliges Gemeindegebäude zur Schaffung eines neuen Wirtshauses durch eine Bürgergenossenschaft mit über 370 Mitgliedern.
Die Viertelsiege wurden in den einzelnen Vierteln vergeben: Geboltskirchen erhielt die Auszeichnung für die „Vorplatz und Außenanlage der neuen Aufbahrungshalle“, Waldkirchen am Wesen für den „Donau Resonanzweg – Menschen in ihrem Element / Geschichte in Resonanz“, Schönau im Mühlkreis für das „Neue Ortszentrum mit klimafittem Ortsplatz“ und St. Ulrich bei Steyr für die „Pfarrheim und Vorplatzgestaltung“. Für den Publikumspreis konnte Schönau im Mühlkreis das „Neue Ortszentrum mit klimafittem Ortsplatz“ gewinnen.
Die Preisverleihung beinhaltete Urkunden und Geldbeträge für die Vereinskassen der Gewinner: 5.000 Euro für den Landessieger, 3.000 Euro für den Publikumspreis und je 2.000 Euro für die Viertelsieger. Für 2027 wurde Schwanenstadt als Veranstaltungsort der Ortsbildmesse bekannt gegeben.
Einordnung
Die Auszeichnungen unterstreichen die Relevanz bürgerlicher Mitgestaltung in der Dorferneuerung. Durch die Einbindung der Bevölkerung werden nicht nur innovative Projekte gefördert, sondern auch soziale Treffpunkte geschaffen. Dies stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die Identität vor Ort.


