ÖGB-Regionalvorstand zieht positive Bilanz in Oberwart
OBERWART. Der ÖGB-Regionalvorstand Oberwart/Oberpullendorf und Güssing/Jennersdorf hat in seiner Sitzung im Sitzungssaal der Inform Oberwart die Arbeit der vergangenen Monate bilanziert. Ein Schwerpunkt lag auf der Stärkung der betrieblichen Mitbestimmung sowie der Durchführung zahlreicher Betriebsbesuche.
Regionalvorsitzender Edmund „Jimmy“ Artner betonte die Wichtigkeit der Sichtbarkeit des ÖGB auf der größten Wirtschaftsmesse des Burgenlandes: „Wir wollen als starke Stimme der Beschäftigten präsent sein.“ Besonders positiv ist die Gründung und Absicherung von fünf Betriebsratskörperschaften zu verzeichnen, darunter das Pflegewohnhaus „Josefine“ in Redlschlag, die Diakonie mobile Pflege und Betreuung GmbH in Oberschützen, die Medizinische Privatuniversität Burgenland GmbH in Pinkafeld und die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG).
In den letzten Wochen wurden in Kooperation mit AK-Präsident Gerhard Michalitsch zahlreiche Betriebsbesuche in Unternehmen wie Swarco Futurit, BECOM sowie in der Pflege-, Bau- und Holzbranche durchgeführt. Artner erklärte: „Es ist uns wichtig, nahe bei den Beschäftigten zu sein und zu wissen, was sie in ihrem Arbeitsalltag bewegt, um ihre Interessen bestmöglich vertreten zu können.“
Kultur- und Sportveranstaltungen von ÖGB und Arbeiterkammer dienen ebenfalls als Plattform, um mit Mitgliedern und Beschäftigten ins Gespräch zu kommen. Im Rahmen der Regionalvorstandssitzung informierten Hannes Gruber, GÖD-Vorsitzender-Stellvertreter, und Daniela Rauchwarter, Präsidiumsmitglied der GÖD, über aktuelle Entwicklungen und gewerkschaftliche Themen.
Einordnung
Die gesteigerte regionale Präsenz und die neu gegründeten Betriebsratskörperschaften stellen einen Fortschritt in der Mitbestimmung der Beschäftigten dar. Diese Entwicklungen sind relevant, da sie die Interessenvertretung der Arbeitnehmer stärken und die Verbindung zwischen den Gewerkschaften und der Belegschaft intensivieren.


