Österreichische Post stellt 6.000stes E-Fahrzeug in Wien in Betrieb für emissionsfreie Weihnachtszustellungen

Dezember 7, 2025 11:39
Österreichische Post stellt 6.000stes E-Fahrzeug in Wien in Betrieb für emissionsfreie Weihnachtszustellungen

Österreichische Post setzt auf E-Mobilität mit 6.000 E-Fahrzeug

Bis 2030 will die Österreichische Post alle Lieferungen ausschließlich zu Fuß, mit dem Rad oder mit E-Fahrzeugen erledigen. Kürzlich wurde in Wien das insgesamt 6.000 E-Auto in Betrieb genommen, die Weihnachtspackerl sollen damit nicht nur pünktlich, sondern auch möglichst emissionsfrei in die Haushalte kommen. Darüber berichtet Welt Stimme.

Die Weihnachtszeit ist für die Zustellerinnen und Zusteller der Österreichischen Post die intensivste Phase des Jahres, in der zahlreiche Packerl in die heimischen Haushalte geliefert werden. Seit etwa 15 Jahren setzt die Post auf elektrische Fahrzeuge. 2010 wurde erstmals E-Mopeds für die Lieferung verwendet, und bereits im darauffolgenden Jahr kamen E-Autos zum Einsatz.

In Wien wird derzeit die gesamte gelbe Flotte auf E-Mobilität umgestellt. Mit einem neuen Fiat e-Scudo wurde kürzlich das 6.000 Fahrzeug in Betrieb genommen. Dies wurde von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmansdorfer (ÖVP), dem Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ), Post-Generaldirektor Walter Oblin und dessen Stellvertreter Peter Umundum als positives Zeichen hervorgehoben.

E-Mobilität nimmt Fahrt auf

Hattmannsdorfer bezeichnet den Fortschritt der Post als beachtlich, da viele Zustellerunternehmen mit steigenden Kosten und hohen Paketmengen konfrontiert sind. „Damit zeigt die Post als Unternehmen mit staatlicher Beteiligung, dass sie Verantwortung für einen starken Wirtschaftsstandort übernimmt – und für das gemeinsame Ziel, gemeinsam für den Aufschwung zu arbeiten“, betont er in einer Aussendung.

„Dass die Post nun ihr 6.000stes E-Fahrzeug in unserer Stadt in Betrieb nimmt, ist ein starkes Signal“, erklärt Ludwig. Er verbindet moderne Mobilität mit einem sauberen, leiseren und lebenswerteren Wien. Die Umstellung hat an Fahrt aufgenommen: So ging bereits 2016 das erste gelbe E-Auto an den Start, und in den vergangenen beiden Jahren wurden jeweils tausend Fahrzeuge hinzugefügt.

E-Autos laden Zuhause

Für Generaldirektor Oblin ist dies erst der Anfang: „Elektromobilität ist für uns kein Trend, sondern ein zentraler Baustein unserer Strategie, um bis 2030 auf der letzten Meile komplett zu Fuß, mit Fahrrädern oder E-Fahrzeugen zuzustellen.“ Umundum fügt hinzu: „So bringen wir Weihnachtsgeschenke nicht nur pünktlich, sondern auch ohne direkte Emissionen ans Ziel.“

Der kürzlich präsentierte Fiat besitzt laut der Post eine Reichweite von bis zu 350 Kilometern und einen Laderaum von über 6,6 Quadratmetern. Zu den Annehmlichkeiten für Fahrerinnen und Fahrer gehören eine Klimaanlage, ein beheizbares Lenkrad, eine Sitzheizung sowie eine Rückfahrkamera mit Parksensoren.

Die E-Postautos werden nicht nur in den Zustellbasen und Logistikzentren aufgeladen, sondern auch bei den Fahrerinnen und Fahrern zu Hause. Die Post stellt dafür eine Ladeeinheit zur Verfügung, die das Aufladen aufzeichnet. Der geladene Strom wird dann direkt von der nächsten Gehaltsabrechnung rückvergütet.

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