Preisanstieg bei Kälberversteigerung in Ried
Am 31. August wurden bei der Kälberversteigerung des FIH Ried über 500 Kälber zum Verkauf angeboten. Die verbesserte Futtersituation führte zu einer größeren Einstellbereitschaft und resultierte in Preissteigerungen in allen Kategorien.
Bei den Fleckviehstierkälbern zeigte sich eine deutlich höhere Nachfrage. Der Durchschnittspreis stieg auf 8,48 Euro netto pro Kilogramm, was einem Anstieg von 1,30 Euro entspricht. „Die angebotene Qualität der Kälber war auffallend gut, sodass Höchstpreise von bis zu 10,80 Euro netto für die besten Kälber erzielt wurden. Dennoch war die Preisspanne erheblich“, berichtet der Fleckviehzuchtverband Inn- und Hausruckviertel. Qualitätsmäßig unterdurchschnittliche Kälber erhielten Preisabschläge. Der Verband rät dazu, die Qualitätskontrolle verstärkt zu beachten. Positiv hervorzuheben ist die große Anzahl der hornlosen Kälber.
Preissteigerung auch bei weiblichen Kälbern
Auch die Preise für weibliche Kälber stiegen. „Bei den Zuchtkälbern waren einige züchterisch sehr interessante Tiere dabei“, betont der FIH. Ein hornloses Zirtaki-Kalb aus einer Mylife-Tochter des Betriebs Friedwagner aus Sankt Martin im Innkreis wurde als Firmungsgeschenk für den Sohn des Betriebs Karer Andrea und Gerhard aus Höhnhart erworben.
Die nächste Versteigerung findet am 14. September statt.
Einordnung
Die Preissteigerungen bei der Kälberversteigerung zeigen eine Stabilisierung des Marktes nach herausfordernden Zeiten. Die verstärkte Nachfrage und die hohe Qualität der angebotenen Kälber sind entscheidend für zukünftige Verkäufe und die Rentabilität der Züchter.


