Oberösterreich plant Übernahme des Skigebiets Kasberg
Die Landesregierung von Oberösterreich hat die Seilbahnholding beauftragt, Gespräche zur Übernahme des Skigebiets Kasberg aufzunehmen. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP), LH-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) und Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) teilten dies in einer Presseaussendung mit. Ziel ist es, ein attraktives Angebot für Kinder, Familien und Skivereine im Almtal sicherzustellen. Darüber berichtet Welt Stimme.
Landeshauptmann Stelzer betonte die Bedeutung des Kasbergs für die regionale Bevölkerung: „Wenn wir wollen, dass auch kommende Generationen Skifahren lernen können, brauchen wir attraktive und gut erreichbare Angebote im eigenen Bundesland. Deshalb stehen wir geschlossen für eine nachhaltige Zukunft des Kasbergs.“
Ein entscheidender Faktor für einen zukunftsfähigen Betrieb ist laut dem Land OÖ die technische Absicherung des Skigebiets, insbesondere die Beschneiung. Hierfür ist jedoch zunächst Einvernehmen mit den betroffenen Grundeigentümern erforderlich. Zudem will das Land auch das EU-Beihilfenrecht prüfen. „Wir stehen hinter dem ländlichen Raum, wir stehen hinter unseren Leitbetrieben und wir stehen hinter einer nachhaltigen Weiterentwicklung. Der Kasberg hat Zukunft, als moderner und familienfreundlicher Wintersportstandort mit klarer regionaler Verankerung“, erklärte LH-Stellvertreter Haimbuchner.
Achleitner: „Grundsatzentscheidung getroffen“
Landesrat Achleitner äußerte, dass mit der Aufnahme der Übernahmegespräche eine „Grundsatzentscheidung für eine Fortführung des Skigebiets“ getroffen worden sei. „Damit kann am Kasberg insbesondere für Familien mit Kindern und Skivereinen auch künftig ein regionales Wintersportangebot bereitgestellt werden. Das wird auch der gesamten Region Almtal wichtige touristische und wirtschaftliche Impulse bringen“, fügte er hinzu.


