Ihnen erhalten neue Professoren im ISTA
Klosterneuburg. Das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) begrüßt ab September drei neue Mitglieder im Professorenteam: Monica Vișan wird Professorin, Vivian Kuperberg wird Assistenzprofessorin und Yuval Wigderson wird Assistenzprofessor.
Vivian Kuperberg – Primzahlen und Muster
Vivian Kuperberg widmet sich arithmetischen Folgen, insbesondere der Verteilung von Primzahlen. Ihr Forschungsinteresse gilt der Frage, inwiefern die scheinbar zufällige Verteilung der Primzahlen in Wirklichkeit Muster aufweist, insbesondere hinsichtlich der Abstände zwischen aufeinanderfolgenden Primzahlen und den Eigenschaften von Polynomen. Kuperberg kommt aus den USA, promovierte 2022 an der Stanford University und war zuvor an der Tel Aviv University sowie an der ETH Zürich tätig.
Monica Vișan – Wellen und ihre Langzeitbewegung
Monica Vișan erforscht nichtlineare Wellengleichungen und analysiert die langfristige Ausbreitung und Veränderung von Wellen. Sie untersucht das Zusammenspiel von Wellenausbreitung und Fokussierung in verschiedenen Modellen, unter anderem aus der Optik, Fluiddynamik und für Bose-Einstein-Kondensate. Vișan stammt aus Rumänien, promovierte 2006 an der University of California, Los Angeles (UCLA) und war zuvor viele Jahre als Professorin tätig.
Yuval Wigderson – Ordnung und Chaos
Yuval Wigderson konzentriert sich auf die extremale Kombinatorik und Ramsey-Theorie. Er erforscht diskrete Strukturen wie Graphen und Matrizen und untersucht, unter welchen Bedingungen selbst in scheinbar chaotischen Systemen geordnete Muster entstehen können. Wigderson stammt aus den USA, promovierte 2022 an der Stanford University und war danach als Junior Fellow an der ETH Zürich tätig.
Aktuell beschäftigt das ISTA rund 90 Forschungsgruppen mit 1300 Mitarbeitenden. Bis 2036 plant das Institut, auf 150 Gruppen und über 2000 Mitarbeitende zu wachsen.
Einordnung
Mit der Einstellung dieser drei Professoren verstärkt das ISTA seine Forschungskapazitäten in den Bereichen Mathematik und Physik. Dies könnte zu neuen Erkenntnissen in den Bereichen der nichtlinearen Dynamik und der Zahlenforschung führen und die wissenschaftliche Reputation des Instituts weiter festigen.


