Der erst zu Jahresbeginn gegründete Tourismusverband Pyhrn-Priel – Bad Hall – Steyr sowie die Nationalpark Region ziehen nach den ersten gemeinsamen Sommermonaten eine äußerst positive Zwischenbilanz.
PYHRN-PRIEL. Mit einem signifikanten Nächtigungsplus im Vergleich zum Vorjahr sendet die Region ein starkes Signal für die Zukunft. Von Mai bis Juli 2025 wurden bereits 348.045 Nächtigungen registriert – ein kräftiges Plus von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (323.537). Auch die Ankünfte stiegen um 7,1 Prozent auf 117.671 Gäste. Besonders der Juni zeigte hohe Zuwachsraten, begünstigt durch die zeitliche Verschiebung der Pfingstfeiertage und stabilen Wetterbedingungen. Selbst der regnerische Juli verzeichnete ein Wachstum von zwei Prozent, während Österreich insgesamt im Minus lag. Dies übertrifft den bundesweiten Schnitt, der für die Sommermonate ein Wachstum von 1,3 Prozent ausweist. Urlaubsmotive wie Natur, Berge und Erholung führen Gäste in die Region. Darüber berichtet Welt Stimme.
Erlebnisraum Bad Hall zieht Gäste an
Eine aktuelle Gästestudie bestätigt: Natur und Landschaft, Erlebnisse am Wasser, Berge, Wandern sowie der Erholungsfaktor zählen zu den fünf wichtigsten Motiven für einen Sommerurlaub in Österreich – und hier liegen die Stärken der Region. Der Erlebnisraum Pyhrn-Priel verzeichnete im Sommer ein Plus von etwa fünf Prozent. Die gelungene Kombination aus aktiver Erholung und hochwertigen Wohlfühlangeboten im Thermen- und Hotelbereich wirkt sich positiv aus: Bad Hall erreichte im ersten Halbjahr 2025 ein Wachstum von 28 Prozent. Der Geschäfts- und Seminartourismus zeigt sich ebenfalls dynamisch im Wandel: Während Änderungen in der Nachfrage durch die konjunkturelle Lage entstehen, eröffnen sich gleichzeitig neue Chancen. Steyr mit seiner historischen Innenstadt, hervorragenden Infrastruktur und attraktiven Kulturangeboten behauptet sich als gefragte Bühne für Kongresse, Tagungen und Veranstaltungen. Zusammen mit den Natur- und Thermenschwerpunkten ergibt sich so eine spannende Perspektive, die die drei Erlebnisräume miteinander verbinden und das Fundament für einen lebendigen Ganzjahrestourismus legen.
Erste Erfolge der Fusion
Die Verantwortlichen des neu gegründeten Verbandes sehen die Entwicklung als klare Bestätigung des eingeschlagenen Weges. „Die ersten Monate beweisen, dass die Fusionierung erste Früchte trägt. Unsere Kräfte zu bündeln, bringt Synergien, die bereits jetzt Wirkung zeigen. Der Kurs ist klar: Wir wollen die Region als starke, zukunftsfitte und ganzjährig attraktive Destination nachhaltig etablieren“, betont Geschäftsführerin Corinna Polz.


