Volksbank Steiermark blickt auf Förderinitiative „Power Up“ zurück
GRAZ/STEIERMARK. Im Rahmen eines Abschlussfestes reflektierte die Volksbank Steiermark über das vergangene Jahr ihrer Förderinitiative „Power Up“. Ab sofort können wieder Fördermittel für das laufende Jahr beantragt werden.
Die Volksbank Steiermark verfolgt mit der Initiative „Power Up“ das Ziel, gemeinsam mit vier steirischen Beteiligungsgenossenschaften Gewinne in die Region zu investieren. Im Förderjahr 2025 wurden aus insgesamt 120 Einreichungen 50 Projekte ausgewählt, die jeweils bis zu 4.000 Euro Förderung erhielten, insgesamt betrugen die Förderungen rund 200.000 Euro. Im ersten Förderjahr gingen 38 Projekte leer aus. In der diesjährigen Förderperiode stehen 300.000 Euro bereit, mit dem Ziel, diesen Betrag langfristig auf eine Million Euro zu erhöhen.
Genossenschaftsprinzip und „Hilfe zur Selbsthilfe“
Die Vergabe von Fördermitteln erfolgt im Sinne der genossenschaftlichen Idee, bei der Mitglieder aktiv über die Mittelverteilung entscheiden. Zudem wurde das Wachstum der Genossenschaften vorangetrieben, was in den letzten drei Jahren zur Gewinnung von etwa 2.200 neuen Mitgliedern in der Steiermark führte. Das Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ kommt zum Tragen, indem nicht nur eigene Projekte unterstützt, sondern engagierte Vereine und Unternehmer gefördert werden, die ihre Ideen selbstständig umsetzen. Die Initiative wurde für den „Trigos 2026“ in der Kategorie „Regionale Wertschaffung“ nominiert.
Für die aktuelle Förderperiode sind Anträge über die Website www.regional-verpflichtet.at/foerderinitiative möglich. Die Fördersummen liegen zwischen 1.000 und 5.000 Euro pro Projekt, Anträge können bis zum 31. Dezember 2026 eingereicht werden.
Einordnung
Die Erhöhung der Fördersumme und die Möglichkeit der Antragstellung unterstreichen das Engagement der Volksbank Steiermark für lokale Projekte. Diese Initiative fördert aktiv die wirtschaftliche Entwicklung in der Region und unterstützt die Eigenverantwortung der Beteiligten.


