Beim Workshop des EU-Projekts „BorderLabs CE“ in Görz trafen Vertreterinnen und Vertreter aus sechs Ländern zusammen, um neue Wege der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu entwickeln. Auch Kärnten war durch Friedrich Veider und die Initiative HEurOpen vertreten.
OBERKÄRNTEN. Neun Partner aus sechs europäischen Ländern engagieren sich im Rahmen des transnationalen Kooperationsprojekts „BorderLabs CE“, um die grenzüberschreitenden Integrationsprozesse zu optimieren. Dieses Projekt wird durch das INTERREG-Programm Central Europe 2021–2027 gefördert, das gezielt Initiativen unterstützt, die die regionale Zusammenarbeit in Europa stärken.
Ziel: Bevölkerung einbinden
Ein zentraler Aspekt von „BorderLabs CE“ besteht darin, lokale und regionale Akteure besser in die Entwicklung gemeinsamer Projekte über Landesgrenzen hinweg zu integrieren. Der Fokus liegt auf der Bevölkerung, die von der grenzüberschreitenden Kooperation profitieren soll, beispielsweise durch neue Arbeits- und Bildungschancen sowie durch eine intensivierte regionale Vernetzung.
HEurOpen als Beispiel
Friedrich Veider nutzte den Workshop in Görz, um die Initiative HEurOpen zu präsentieren. Diese Initiative steht seit Jahren für aktive Zusammenarbeit im Alpen-Adria-Raum und fördert die nachhaltige Regionalentwicklung. Im Verlauf des Treffens entstanden zahlreiche neue Kontakte und Ideen für zukünftige Projekte, die den Austausch zwischen den Regionen weiter intensivieren sollen.
Blick nach vorn
Die Gespräche in Görz verdeutlichten den hohen Stellenwert des persönlichen Austauschs zwischen den beteiligten Regionen. Grenzüberschreitende Kooperation bleibt ein entscheidender Faktor für die Zukunft Europas, besonders in einer Zeit, in der die Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg wichtiger denn je erscheint. Darüber berichtet Welt Stimme.


