Bäckerei Sorger in Graz: Tradition und Visionen für die Zukunft

September 2, 2025 11:22
Bäckerei Sorger in Graz: Tradition und Visionen für die Zukunft

Sorger, ein wichtiger Akteur in der Grazer Bäckereiszene, blickt auf eine traditionsreiche Geschichte zurück und stellt sich gleichzeitig den aktuellen Herausforderungen der Branche. Darüber berichtet Welt Stimme.

GRAZ. Der Duft von frisch gebackenem Brot und die Atmosphäre eines geschäftigen Kaffeehauses prägen das Bild der Bäckerei Sorger in der Sporgasse. Seit 1688 versorgt das Unternehmen seine Kunden in 31 Filialen täglich mit frischen Backwaren. Albin und Paul Sorger-Domenigg, die 2021 die Geschäftsführung von ihren Vätern übernommen haben, teilen ihre Vision für das Unternehmen.

MeinBezirk: Was sind Ihre Ziele für die Bäckerei Sorger?

Albin Sorger-Domenigg: Die letzten Jahre waren besonders herausfordernd und haben uns dazu gebracht, neue Wege zu gehen. Unsere Kernkompetenz ist das Brot. Wir stehen für Brotkultur und sind stolz darauf, als Familienbetrieb mit einem über 400-köpfigen Team qualitativ hochwertige Produkte anzubieten.

Wie wichtig sind die Kaffeehausbetriebe in Ihren Filialen?

Paul Sorger-Domenigg: Kaffeehäuser sind entscheidende Treffpunkte für die Gemeinschaft. Daher ist es uns wichtig, in unseren Filialen selbst gerösteten Kaffee, den wir mit unserer Tochterfirma Paul & Bohne beziehen, anzubieten.

Wie gehen Sie mit den steigenden Brotpreisen um?

Albin Sorger-Domenigg: Preiserhöhungen vermeiden wir so weit wie möglich. Doch die gestiegenen Rohstoff-, Energie- und Personalkosten machen Anpassungen notwendig. Wir legen großen Wert auf Qualität und beziehen unser Getreide ausschließlich aus österreichischen Quellen. Es ist uns wichtig, die Erwartungen unserer Kunden zu erfüllen, was nur mit hervorragenden Zutaten gelingt.

Was sind die beliebtesten Produkte in Ihrer Bäckerei?

Paul Sorger-Domenigg: Unser Sortiment ändert sich saisonal. Unter den ganzjährigen Produkten erfreut sich das Schokocroissant großer Beliebtheit. Bei den Broten ist das Bio Ennstaler aus dem Holzofen besonders gefragt, ebenso wie das Bio-Roggenbrot mit Sauerteig, das lange haltbar ist und besonderen Wert auf Qualität legt.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Albin Sorger-Domenigg: In diesem Jahr eröffnen wir auch eine Filiale in Wien, was eine spannende Herausforderung darstellt. Unsere Wurzeln in der Stadt reichen tief, und wir freuen uns auf die neue Aufgabe. Außerdem planen wir eine Renovierung unseres Stammhauses am Südtirolerplatz, wo noch einige Überraschungen auf die Kunden warten.

Die Geschäftsführung von Sorger

Die Cousins Paul und Albin Sorger-Domenigg haben das Ruder der Bäckerei 2021 übernommen. Beide wurden 1983 geboren und sind verheiratet. Albin ist Bäckermeister und hat ein Studium im Bereich BWL-Handwerk absolviert. Als Innungsmeister der steirischen Bäcker verantwortet er die Produktion und das Marketing. Paul, ausgebildet an der Tourismusschule Klessheim, ist zuständig für die Gastronomie und die Filialen.

Bäckerei Sorger in der Sporgasse

Adresse: Sporgasse 4, 8010 Graz

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 7 bis 19 Uhr
Samstag 8 bis 19 Uhr
Sonn- & Feiertag 8 bis 18 Uhr

Die Bäckerei Sorger in der Sporgasse ist eine der ältesten und größten Filialen in Graz und bietet auf zwei Stockwerken Platz für Gäste, um Frühstück oder Mittagsmenüs zu genießen.

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