Kelag startet Sonnenstromproduktion auf ehemaliger Deponie in Blasnitzen, Kärnten

September 9, 2025 09:13
Kelag startet Sonnenstromproduktion auf ehemaliger Deponie in Blasnitzen, Kärnten

Die Kelag hat eine ehemalige Deponie der Zellstoffindustrie in Blasnitzen, Marktgemeinde Eisenkappel-Vellach/Železna Kapla-Bela, zur Erzeugung von Sonnenstrom genutzt. Seit dem Sommer 2025 ist die Anlage in Betrieb.

EISENKAPPEL-VELLACH. Die Kelag demonstriert, wie brachliegende Flächen sinnvoll nachgenutzt werden können, indem sie auf einer rund 11.000 Quadratmeter großen ehemaligen Deponiefläche grünen Sonnenstrom produziert.

Regelbetrieb aufgenommen

„1.976 Module mit einer Gesamtleistung von 1.100 kWp erzeugen jährlich rund 1.230 MWh Strom und decken damit den Bedarf von etwa 350 Kärntner Haushalten. Das führt zu einer CO2-Einsparung von rund 283 Tonnen pro Jahr“, erläutert Christian Rupp, Leiter Erzeugung/Technische Services. Die Bauarbeiten begannen Ende 2024 und konnten im Frühsommer 2025 planmäßig abgeschlossen werden. Nach mehreren Wochen Probebetrieb hat die PV-Freiflächenanlage Blasnitzen vor kurzem den Regelbetrieb aufgenommen.

„Zukunftssicher für Generationen“

Die Kelag investierte rund 1 Million Euro in die Freiflächenanlage in Blasnitzen. „Jede unserer Wasser-, Wind- oder PV-Anlagen trägt entscheidend zu einem ausgewogenen und nachhaltigen Energiemix in unserem Bundesland bei. Damit gestalten wir in Kärnten ein unabhängiges, zukunftssicheres und selbstbestimmtes Energiesystem für kommende Generationen“, sagt Reinhard Draxler, Vorstand der Kelag.

Genaue Gestaltung

„Für eine erfolgreiche Gestaltung unserer Energiezukunft ist der konsequente Ausbau aller erneuerbaren Energiequellen unerlässlich – dazu zählen Wasserkraft, Photovoltaik, Windkraft und im Wärmebereich auch Biomasse. Gleichzeitig stärkt das Projekt in Blasnitzen die regionale Wertschöpfung“, fügt Kelag-Vorstand Reinhard Draxler hinzu.

Weitere Investitionen geplant

Die PV-Freiflächenanlage Blasnitzen ist Teil eines umfassenden Investitionsprogramms: Der Kelag-Konzern plant, bis zum Jahr 2035 rund 3,8 Milliarden Euro in den Umbau des Energiesystems zu investieren. Der Fokus liegt auf dem Ausbau regional verfügbarer, erneuerbarer Energieträger, um die Standortattraktivität zu stärken und eine ausgewogene Balance zwischen Versorgungssicherheit, Leistbarkeit und Ökologisierung zu gewährleisten.

Darüber berichtet Welt Stimme.

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