Ursula Liebmann wird neue Geschäftsführerin des Büchereiverbandes Österreichs (BVÖ) und tritt ihre Position im Oktober 2025 an. Darüber berichtet Welt Stimme.
SITZENBERG-REIDLING. Das Büchereiteam Sitzenberg-Reidling gratuliert herzlich und freut sich, dass Ursula Liebmann ihre Expertise und ihr Engagement für alle Büchereien auf Bundesebene einsetzen wird. Sie folgt auf ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit als Leiterin der Bibliothek.
Erfahrene Bibliotheksmanagerin
Ab dem 1. Oktober 2025 übernimmt Ursula Liebmann die Geschäftsführung des Büchereiverbandes Österreichs (BVÖ). Derzeit ist sie Geschäftsführerin von Treffpunkt Bibliothek und Vorstandsvorsitzende des BVÖ. Liebmann bringt umfassende Erfahrung im Bibliothekswesen sowie in Führungspositionen mit. Die gebürtige Niederösterreicherin hat ein Tourismuskolleg und ein Fernstudium im Bereich Werbegrafik abgeschlossen, darüber hinaus soziale Arbeit an der FH St. Pölten studiert. Sie hat Auslandsaufenthalte in den USA absolviert und arbeitete unter anderem bei der Austria Presse Agentur und der Caritas. Sie war zuvor Geschäftsführerin von Komm.bib (NÖ Fachverband Kommunale Bibliotheken) und FEN (Forum Erwachsenenbildung NÖ) und leitet seit 2019 die niederösterreichische Servicestelle Treffpunkt Bibliothek. Seit 2013 war sie ehrenamtliche Leiterin der Öffentlichen Bücherei Sitzenberg-Reidling und engagiert sich seit 2020 im Vorstand des BVÖ.
Zusammenarbeit und Weiterentwicklung
„Ich freue mich darauf, die bestehenden Aufgaben in bewährter, professioneller Weise mit dem Team der Geschäftsstelle weiterzuführen und neue Anforderungen zu erfüllen, um eine konstante Entwicklung und Qualitätssicherung der Bibliotheksarbeit zu unterstützen“, sagt Ursula Liebmann. Ihre Strategie umfasst eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Vertretungen der Bundesländer sowie mit internationalen Partnerinstitutionen, um die Bedeutung der Bibliotheken hervorzuheben. Der direkte Kontakt zu den Bibliothekarinnen und Bibliothekaren ist für sie entscheidend, um die Serviceleistungen des BVÖ exakt auf deren Bedürfnisse abzustimmen.
Demokratischer Ort, Wohlfühlort und Lernort
„Das Bibliothekswesen hat in den vergangenen Jahren einen deutlichen Wandel vollzogen. Zusätzlich zu ihrer Rolle als Medienkompetenzzentren sind öffentliche Bibliotheken Orte der Demokratie. Mit ihren partizipativen Angeboten in den Bereichen Bildung, Kultur, Information und sozialer Integration bieten sie allen Menschen Raum für Beteiligung. Die Bibliothek von heute wird als Wohlfühlort wahrgenommen, an dem sowohl Ruhe und Kontemplation als auch Austausch und Lebendigkeit stattfinden können. Und nicht zuletzt ist sie ein wichtiger Lernort“, so Liebmann.


