Direktes Duell als erste Feuertaufe
LINZ. In der Landesliga Ost kam es am 21. September 2025 zu einem besonderen Trainerduell, als die Nachfolger der ehemaligen Coaches Willi Wahlmüller und Manfred Rothbauer ihr Debüt gaben. Donau Linz und SPG St. Florian/Niederneukirchen traten gegeneinander an. Oliver Windisch, der neue Trainer von Donau, und Max Reitbauer, der erst 27-jährige Cheftrainer von St. Florian, standen unter dem Druck, ihre Teams zum Sieg zu führen. Darüber berichtet Welt Stimme.
Reitbauer konnte mit St. Florian nach einem 2:1-Auswärtserfolg über die Kleinmünchner auf einen erfolgreichen Einstand zurückblicken. „Wir sind zwar gut gestartet, haben aber früh den Gegentreffer kassiert. In der zweiten Halbzeit waren wir dann viel griffiger – am Ende war sicher auch ein wenig Glück dabei“, äußerte der Trainer nach dem Spiel. Er hatte Mitte der Woche erfahren, dass er zum Cheftrainer ernannt worden war. „Es gab für mich nichts zu überlegen. Ich kenne die Spieler, bin lange im Verein und sehe mich nicht als Interimslösung, sondern möchte behutsam etwas aufbauen“, fügte er hinzu.
In Linz setzt man derweil auf ein Trainertrio mit Windisch sowie dessen Assistenten Rene Gansterer und Klaus Lindenberger. Ex-Coach Wahlmüller gab den neuen Verantwortlichen einen Rat mit auf den Weg: „Eine Meisterschaft ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Oft täte ein bisschen mehr Geduld gut.“
16-Jähriger hielt Sieg fest
In einem weiteren bemerkenswerten Vorfall stieg der 16-jährige Jonas Josef Eichhorn in Kammers Heimspiel gegen Bad Wimsbach ein. Er sprang als Ersatz für den verletzten Stammgoalie Lubomir Knaze ein und feierte bei seinem Debüt einen 2:1-Sieg, nachdem er mit entscheidenden Paraden den Erfolg der Hausherren sicherte. Diese Leistung kündigt das Potenzial eines vielversprechenden Torwarts an, der möglicherweise einen wichtigen Beitrag zur Mannschaft leisten könnte.


