Inkoba Freistadt eröffnet neues Betriebsbaugebiet in Lest mit zwölf Hektar für Produktionsfirmen

Oktober 15, 2025 19:32
Inkoba Freistadt eröffnet neues Betriebsbaugebiet in Lest mit zwölf Hektar für Produktionsfirmen

Am 15. Oktober eröffnete die „Interkommunale Betriebsansiedelung (Inkoba) Freistadt“ ihr mittlerweile zehntes Betriebsbaugebiet in Lest. Der Verband arbeitet seit 22 Jahren daran, gemeindeübergreifend Firmenstandorte im Bezirk Freistadt zu entwickeln und Unternehmen anzusiedeln. Der neue Standort ist insbesondere für Produktionsunternehmen gedacht und umfasst rund zwölf Hektar Fläche, von denen 8,7 Hektar für Betriebe zur Verfügung stehen. Darüber berichtet Welt Stimme.

KEFERMARKT. Die Josef Innendorfer GmbH hat bereits Pläne für die Ansiedlung eines Unternehmens. Bürgermeister Herbert Brandstötter aus Kefermarkt betont, dass jedoch die Zusage von mindestens ein bis zwei weiteren Firmen erforderlich sei, bevor der Bau der notwendigen Infrastruktur beginnen könne.

Regionaler Nutzen

Inkoba Freistadt legt besonderen Wert auf die Ansiedlung von Produktionsbetrieben in Bereichen wie Mechatronik, Mobilität, Energieeffizienz, Kunststoffverarbeitung, Lebensmittelproduktion sowie Metall- und Holzverarbeitung. Der regionale wirtschaftliche Nutzen ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Unternehmen.

„Keine Konkurrenz schaffen“

Der Standort ist nicht für Handelsunternehmen vorgesehen. „Die regionale Wertschöpfung steht im Vordergrund“, erklärt der Inkoba-Obmann Günter Lorenz. „Die Firmen, die sich hier ansiedeln, sollen bestehende Unternehmen in der Region durch Zulieferung ergänzen. Innovativen Betrieben stehen ebenfalls Türen offen, doch wir möchten keine Konkurrenz zu bereits bestehenden Firmen schaffen.“

Vorteilhafte Lage

Der Inkoba-Standort Lest liegt direkt an der B 125, angrenzend an die Kefermarkter Landesstraße. In der Nähe des Pendlerparkplatzes befindet sich auch eine Bushaltestelle. Die S-10-Anschlussstelle Kefermarkt ist nur einen Kilometer entfernt, während die Anschlussstelle Freistadt-Süd etwa 3,5 Kilometer beträgt. Im südlichen Bereich des Standorts ist eine Erschließung als Stichstraße vorgesehen, im nördlichen Bereich als Ringstraße. Zusätzlich gibt es ein großflächiges Rückhaltebecken, das den Anforderungen der Oberflächenentwässerung entspricht.

Wirtschaftsboom durch S 10

Die S 10 spielt eine entscheidende Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung im Bezirk Freistadt: Vor 15 Jahren gab es rund 3.000 WKO-Mitgliedsbetriebe, mittlerweile sind es über 4.500 (Stand: Ende 2024). Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Arbeitgeberbetriebe von knapp 900 auf 1.100. Das Kommunalsteueraufkommen im Bezirk hat sich von sieben Millionen Euro auf über 14 Millionen Euro mehr als verdoppelt.

Näheres folgt.

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