Frank Staud betont Potenzial Tirols als Grundlage für internationale Karriere beim Management Club Tirol

Oktober 16, 2025 05:52
Frank Staud betont Potenzial Tirols als Grundlage für internationale Karriere beim Management Club Tirol

Frank Staud gibt Einblicke in erfolgreiche Karriere beim Management Club Tirol

Beim Oktober-Jour-Fixe des Management Club Tirol stand mit Frank Staud einer der international erfolgreichsten Tiroler Kommunikationsmanager im Mittelpunkt. Der gebürtige Innsbrucker, einst Chefredakteur der Tiroler Tageszeitung und heute Executive Vice President Corporate Communications, Branding & Sponsoring beim weltweit tätigen Pharmakonzern STADA, gewährte den zahlreich erschienenen Mitgliedern des Clubs spannende Einblicke in seinen beruflichen Werdegang und seine Erfahrungen auf dem internationalen Parkett.

INNSBRUCK. „Tirol war in vielerlei Hinsicht eine verdammt gute Basis“, betonte Staud gleich zu Beginn seines Impulses, an dem unter anderem auch Wirtschaftslandesrat Mario Gerber teilnahm. Seine Karriere führte ihn von der APA über die Tiroler Tageszeitung, wo er ab 2005 als alleiniger Chefredakteur tätig war, bis in die internationale Konzernspitze. Seit 2017 verantwortet Staud bei STADA die weltweite Kommunikation und Markenführung eines Unternehmens mit über 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr als vier Milliarden Euro. Darüber berichtet Welt Stimme.

STADA setze bewusst auf lokale Marken statt globale Brands und stütze sich auf drei zentrale Säulen: die Produktion von Generika, rezeptfreien Medikamenten und Arzneien für seltene Krankheiten. „Damit schaffen wir Stabilität und Vertrauen – bei Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzten sowie Partnern“, erklärte der Manager. Auch zur aktuellen Lage am europäischen Pharmamarkt nahm Staud offen Stellung: „So ehrlich muss man sein – die Grundstoffproduktion wird nicht mehr von China oder Indien nach Europa zurückkehren. Dafür sind die Produktionskosten schlicht zu hoch. Wir bei STADA haben aber bei den wichtigsten Medikamenten eine zweite Lieferkette aufgebaut, die im Krisenfall aktiviert werden kann.“ Insgesamt funktioniere die Medikamentenversorgung in Europa „im internationalen Vergleich gut“.

Mit einem Blick aus globaler Perspektive auf seine Heimat Tirol sprach Staud auch wirtschaftspolitische Themen an: „Die Wasserkraft gehört rascher ausgebaut, Tirol kann von der weltweiten Energiewende stark profitieren. Ebenso ist die Anbindung des Flughafens Innsbruck an internationale Drehkreuze für den Wirtschaftsstandort lebensnotwendig.“

MC-Tirol-Vorsitzender Helmut Lutz dankte Frank Staud abschließend für den inspirierenden Einblick in eine außergewöhnliche Karriere zwischen Tirol, Medien und internationaler Wirtschaft.

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