In Österreich berichten Kundinnen und Kunden immer wieder, dass sie kurz vor Geschäftsschluss kein Brot oder Gebäck mehr bekommen. Auf eine entsprechende Beschwerde aus sozialen Medien haben Spar und Rewe gegenüber MeinBezirk erklärt, wie ihre Märkte die Ware für den Abend disponieren.
Ausgangspunkt war ein Posting auf X, in dem ein Nutzer schrieb: „Offenbar wird das jetzt zur Praktik, dass Lebensmittelgeschäfte nach 18 Uhr beinahe kein Gebäcksortiment mehr vorrätig haben“. Genannt wurden dabei unter anderem Billa-Plus-Filialen und Spar-Märkte, darunter ein Eurospar in Schwadorf in Niederösterreich.
Spar verwies darauf, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darin geschult seien, Brot und Gebäck möglichst bedarfsgerecht zu bestellen und aufzubacken. Das Unternehmen will damit Lebensmittelverschwendung vermeiden; deshalb könne es vorkommen, dass einzelne Sorten am Abend bereits ausverkauft sind.
Auf die Nachfrage, ob Gebäck gegen Ende der Öffnungszeit häufiger knapp werde, sagte Spar zugleich, man könne den konkreten Fall ohne den genauen Ort nicht prüfen. Einen allgemeinen Mangel bei Brot und Gebäck könne das Unternehmen nicht bestätigen.
Rewe teilte mit, dass die Billa- und Penny-Märkte mehrmals täglich frisch backen. Trotz sorgfältiger Planung könne es besonders am Abend zu einer kleineren Auswahl kommen, wenn die Nachfrage höher ausfalle als prognostiziert.
Der Nutzer auf X widersprach dieser Erklärung teilweise und schrieb, Standardgebäck wie Semmel oder Kornspitz sollte noch etwa 1,5 Stunden vor Ladenschluss verfügbar sein. Selbst eine Käse- oder Wurstsemmel sei nicht mehr möglich gewesen, hieß es in dem Beitrag.


