Vaccentis eröffnet neues Forschungszentrum in der Seestadt, Fokus auf Krebsimpfung

Oktober 17, 2025 15:32
Vaccentis eröffnet neues Forschungszentrum in der Seestadt, Fokus auf Krebsimpfung

Das Schweizer Biotech-Unternehmen Vaccentis hat seinen neuen Standort in Wien eröffnet und will von hier aus seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bündeln, um die Zulassung einer innovativen Krebsimpfung voranzutreiben. Darüber berichtet Welt Stimme.

WIEN/DONAUSTADT. Die Seestadt etabliert sich zunehmend als Zentrum für Innovation. Vaccentis hat in Wien sein neues EU-Forschungszentrum eröffnet, das als zentrales Kompetenzzentrum für alle Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, sowie die entsprechenden regulatorischen Aufgaben dienen soll.

Der Fokus liegt insbesondere auf der Vorbereitung zur Zulassung der therapeutischen Krebsimpfung (VCC-001) bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). „Vaccentis steht für individualisierte Immuntherapie gegen Krebs. Unsere Expansion nach Wien – einem der größten europäischen Biotech-Zentren – ist ein strategischer Schritt, um unsere Entwicklungsprogramme zielgerichtet und effizient zur europäischen Zulassung zu führen“, erklärt Ingrid Rauter, Forschungsleiterin bei Vaccentis.

Das Unternehmen betrachtet Wien als strategische Basis innerhalb der EU und erwartet, dass es dadurch ihre Innovationen schneller und in besserer Qualität zu den Patienten bringen kann, betont Rauter.

Neue Wege der Krebstherapie

Mit dem neuen wissenschaftlichen Hauptquartier hat Vaccentis das Ziel, seine europäischen Aktivitäten auszubauen. CEO Martin Munte unterstreicht: „Wir haben Wien aufgrund seiner zentralen Lage in der Europäischen Union sowie der vorhandenen lokalen Expertise bewusst als unseren EU-Standort gewählt, um von hier aus unsere Aktivitäten in einem der größten Wirtschaftsräume der Welt effizient zu steuern.“

Des Weiteren beabsichtigt das Unternehmen, seine Investitionen in Österreich auszuweiten, um die Entwicklung der Therapie voranzutreiben und somit einen erheblichen Beitrag zur baldigen Markteinführung zu leisten. Bis Ende der Dekade plant das Unternehmen, den Impfstoff sowohl bei der EMA als auch bei der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zur Zulassung einzureichen.

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