Mit dem Start der Ganslsaison stellt sich die Wiener Gastronomie auf einen deutlichen Andrang ein. Gleichzeitig berichten Wirte von hohem Kostendruck durch Energie- und Einkaufspreise sowie von steigenden Ansprüchen der Gäste an die Qualität.
Aus der Branche heißt es, es sei schwierig, die geforderte Qualität zu einem akzeptablen Preis anzubieten. Die Buchungslage stimme zwar, dennoch bleibe die Kalkulation für viele Betriebe angespannt.
Thomas Peschta, Obmann der Wiener Fachgruppe Gastronomie, blickt nach eigenen Angaben optimistisch auf die kommenden Wochen. Er verweist darauf, dass sich die Auftragsbücher in vielen Lokalen rasch füllen.
Nach einer aktuellen Erhebung ist für die Mehrheit der Befragten der Besuch im Gasthaus der bevorzugte Weg, um Gansl zu essen. An zweiter Stelle steht demnach der Geschmack: Im Lokal schmecke das Essen am besten.
Jeder vierte Befragte bevorzugt laut der Erhebung eine Bio-Gans. Für 85 Prozent der Wiener Betriebe hat die Ganslzeit eine große wirtschaftliche Bedeutung.
Peschta rief die Gäste zugleich dazu auf, reservierte Tische auch wahrzunehmen oder rechtzeitig abzusagen. So könnten andere Gäste nachrücken und der Wirt entstehe kein Schaden.


