Modernste SSD-Technologien im Test – PCIe 5.0 setzt neue Maßstäbe
Die Zeiten der stromhungrigen SSDs mit PCIe 5.0 neigen sich dem Ende zu. Neue Controller bieten nun Höchstgeschwindigkeiten ohne Kühlkörper.
Mit dem Abgang von PCIe 3.0 kommt auch PCIe 4.0 zunehmend ins Stocken; nur drei der getesteten neuen SSDs nutzen diese Schnittstelle. Der Trend hin zu schnellen PCIe 5.0-SSDs verdeutlicht, dass immer mehr passende und vor allem energieeffiziente Controller auf den Markt kommen.
Die drei PCIe 4.0-SSDs stammen von Corsair, Crucial und Teamgroup. Die Corsair Force Series MP600 Mini R2 ist eine verbesserte Variante im kompakten 2230-Format (22 × 30 Millimeter). Die Crucial E100 wird als günstige Einstiegslösung in die Welt der PCIe-SSDs beworben, während die Teamgroup G70 Pro Aluminium die einzige SSD im Test mit einem größeren Kühlkörper ist.
Die neue Generation der schnellen PCIe 5.0-SSDs wird durch Modelle wie Adata XPG Mars 980 Blade, Biwin X570, Crucial P510 und T710, Kingston Fury Renegade G5 SSD, Kioxia Exceria Plus G4, Lexar NM990, Sandisk WD_Black SN8100, SK Hynix Platinum P51 SSD und Teamgroup GC Pro vertreten. Es ist wichtig zu beachten, dass die Sandisk-SSD mit dem Namenszusatz „WD_Black“ irreführend ist, da Sandisk und Western Digital seit Frühjahr als eigenständige Unternehmen agieren; Western Digital konzentriert sich auf Festplatten und Sandisk auf Flash-Speicherprodukte wie SSDs. Trotz dieser Trennung darf das Unternehmen weiterhin den vertrauten Markennamen verwenden.
Mit der Weiterentwicklung der SSD-Technologien wird deutlich, dass die Industrie nicht nur auf Geschwindigkeit, sondern auch auf Energieeffizienz setzt. Dies ist besonders wichtig in Zeiten wachsender Umweltsensibilität und steigender Kosten für Energieverbrauch. Zukünftige Entwicklungen werden zeigen, wie diese neuen Technologien die Anforderungen der Verbraucher und Unternehmen sowohl in Bezug auf Leistung als auch auf Nachhaltigkeit erfüllen können.


