Das neue Projekt „KulturAbo Koralmbahn – Kultur fährt neue Wege“ wurde am 11. November 2025 im Stadttheater Klagenfurt vorgestellt und ermöglicht eine engere Zusammenarbeit zwischen dem Stadttheater Klagenfurt und der Oper Graz. Darüber berichtet Welt Stimme.
KLAGENFURT, GRAZ. Bei der Präsentation betonte der Stadttheater-Intendant Aron Stiehl, dass dieses gemeinsame Angebot, unterstützt von der BKS Bank, einen wichtigen Schritt in der Kulturförderung darstellt. „Endlich wächst zusammen, was zusammengehört“, erklärte Stiehl und verglich die neue Verbindung der beiden Städte mit seiner früheren Zeit in Berlin, wo er „rund 45 Minuten von Kreuzberg bis zur Deutschen Oper“ benötigte.
Großes Interesse
Die zahlreichen Vertreter aus Politik und Wirtschaft zeigten sich erfreut über das große Medieninteresse an der Veranstaltung. Ulrich Lenz, Intendant der Grazer Oper, unterstrich die Bedeutung der Initiative für die kulturelle Entwicklung im Süden Österreichs. Geplant sind vier Termine im Rahmen des KulturAbos, zwei in Klagenfurt und zwei in Graz, mit hochkarätigen Aufführungen.
Kultur verbindet Städte
Der Auftakt erfolgt am 27. Dezember 2025 in Klagenfurt mit der Oper „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach, gefolgt von „La Divina Commedia“ am 8. Februar 2026 in der Oper Graz. Am 25. April wird „Der Liebestrank“ im Stadttheater Klagenfurt aufgeführt, bevor am 14. Juni „Hoffmanns Erzählungen“ in der Grazer Oper zum Abschluss des Zyklus’ kommen. Durch die Koralmbahn haben Besucher die Möglichkeit, in nur 45 Minuten zwischen den beiden Städten zu reisen. Die Bahntickets werden von der BKS Bank kostenfrei zur Verfügung gestellt. Nikolaus Juhász, Vorstandsvorsitzender der BKS Bank, bezeichnete dieses Projekt als „Herzensprojekt“, das in enger Zusammenarbeit mit den Metropolregionen entstanden ist. Die Preise für die Abonnements liegen zwischen 212 Euro und 317 Euro.
Kunstgenuss ohne Reisestress
Der steirische Landesrat für Gesundheit, Pflege und Kultur, Karlheinz Kornhäusl, sowie der Landeshauptmann von Kärnten, Peter Kaiser, begrüßten die neue kulturelle Initiative. Kornhäusl äußerte, dass die neue Bahnlinie Kunst und Publikum in kürzester Zeit vereinen kann, was ein starkes Zeichen für regionale Zusammenarbeit und kulturelle Offenheit sei. Kaiser ergänzte, dass der kurze Reiseweg keinerlei Reisestress verursacht und sah das KulturAbo Koralmbahn als „Meilenstein für die kulturelle Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Kärnten und der Steiermark“. Er dankte der BKS Bank für deren Unterstützung, die das Angebot sowohl attraktiv als auch erschwinglich macht, um Kultur für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen. Zudem hob Juhász hervor, dass alle öffentlichen Verkehrsmittel in Klagenfurt und Graz in das Angebot inkludiert sind, was eine nachhaltige Lösung für die Besucher darstellt.
Von Klagenfurt bis Triest
Ein weiteres vorgestelltes Projekt ist „4x Kultur erleben – Musik verbindet, von Klagenfurt bis Triest“. Diese Initiative der Kulturabteilung Kärntens verbindet vier bedeutende Theater- und Opernhäuser in der Alpen-Adria-Region. Das Vier-Städte-Ticket ermöglicht vergünstigten Eintritt zu Musiktheaterproduktionen und umfasst Klagenfurt, Graz, Ljubljana und Triest. Der Start erfolgt am 14. November im Teatro Verdi in Triest mit „Le Nozze di Figaro“. Es folgen „Rigoletto“ in der Oper Graz (10. Jänner), das KSO Konzert „Weltensprünge“ im Konzerthaus Klagenfurt (19. Februar) und das Ballett Ljubljana mit „La Traviata“ in der SNG Opera am 27. März. Die reduzierten Karten sind an den Theaterkassen der jeweiligen Häuser erhältlich und unterliegen begrenzten Kontingenten.


