LASK-Trainer Didi Kühbauer lobt sein Team: „Wir hätten nur verlieren können“
LINZ. Der LASK hat in der Fußball-Bundesliga mit einem 3:0-Sieg gegen Rapid Wien die Erfolgswelle fortgesetzt und steht kurz vor der Tabellenspitze. Die Tore erzielten Kasper Jörgensen (45.+13), Moses Usor (55.) und Christoph Lang (83.). Trainer Dietmar Kühbauer äußerte sich nach dem Spiel zu den Titelchancen seines Teams. „Die Situation ist für den Klub eine schöne, aber lassen wir die Kirche im Dorf“, so Kühbauer. Darüber berichtet Welt Stimme.
Mit diesem Erfolg feierte der LASK den siebenten Sieg im siebenten Spiel unter Kühbauer, der das Team zuvor vom elften Platz aus geführt hatte. „Wir hätten nur verlieren können, jeder hat gemeint, dass es einfach ist. Deshalb spreche ich der Mannschaft ein Riesenlob aus“, ergänzte Kühbauer.
Kühbauer brachte „gewisse Energie“ ins Team
Kühbauer hat das Team erfolgreich transformiert und steuert nun einen Punkt auf die Tabellenspitze zu. „Mit dem neuen Trainer ist die gewisse Energie drinnen“, erklärte Spieler Christoph Lang im Anschluss an das Spiel. Das Team hat seit dem 2:0-Sieg bei Rapid am 19. Oktober keinen Punktverlust mehr hinnehmen müssen. „Mit ihm ist das Wir-Gefühl zurückgekehrt. Wir glauben wieder an uns und gehen von Sieg zu Sieg“, ergänzte Jörgensen.
Trotz der vielen Erfolge warnt Kühbauer vor zu hohen Erwartungen. „Wir fokussieren uns nur darauf, die Top sechs zu erreichen“, sagte der Trainer. Die Linzer Mannschaft hat zudem zum ersten Mal in der Geschichte viermal in Folge gegen Rapid gewonnen.
Kulovits‘ unglückliche Premiere
Auf der anderen Seite hatte Rapid Wiens Interimstrainer Stefan Kulovits einen unglücklichen Einstieg in seine Amtszeit. Vor dem Anpfiff sprach er von einer „coolen Woche“, die jedoch von einem Bundesliga-Niederlage beim GAK und einem 1:4 gegen Czestochowa in der Conference League überschattet war. Nach dem Spiel erklärte Kulovits, dass die Erwähnung dieser Woche lediglich der erfolgreiche Abschluss seiner UEFA-Pro-Lizenz gewesen sei.


