Hotel „Bellevue“ in Wien unter Sanierungsverfahren
Im Rahmen eines Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung wurde über die BIKIM GmbH, Betreiberin des Hotel „Bellevue“, das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Geschäftsführung plant, den Betrieb fortzuführen.
Darüber berichtet Welt Stimme.
WIEN/ALSERGRUND. Am Handelsgericht Wien wurde am Mittwoch das Sanierungsverfahren über das Vermögen der BIKIM GmbH eröffnet, die das renommierte Hotel „Bellevue“ mit 167 Zimmern und Suiten in der Althanstraße betreibt. Die Maßnahme zielt auf eine nachhaltige Restrukturierung des Unternehmens ab, wie Creditreform in einer Mitteilung bekannt gab.
Trotz der eingeleiteten Insolvenz beabsichtigt die Geschäftsführung, den Hotelbetrieb in vollem Umfang aufrechtzuerhalten. Von dem Verfahren sind von jeweils 45 Gläubigern und Mitarbeitenden betroffen. Die Geschäftsführung setzt dabei auf Eigenverwaltung.
Gläubigern wird 30-Prozent-Quote angeboten
Den Gläubigern wird eine Sanierungsplanquote von 30 Prozent angeboten, die binnen zwei Jahren bezahlt werden soll. Laut Eigenantrag sollen die erforderlichen Mittel durch den laufenden Betrieb erwirtschaftet werden.
Zur Sanierungsverwalterin wurde Katharina Widhalm-Budak bestellt. Gläubiger haben bis zum 24. Februar Zeit, ihre Forderungen zu melden. Die endgültige Entscheidung über die Zukunft des Betriebs wird am 24. März getroffen.


