Radstadt bietet Gästen im Winter vielfältige Möglichkeiten, die verschneite Landschaft zu erleben, ganz ohne Ski. Das neu gestaltete Netz an Winterwanderwegen lädt zu Touren durch die Region ein und eröffnet neue Perspektiven auf den Urlaubsort im Pongau. Darüber berichtet Welt Stimme.
RADSTADT. Radstadt entwickelt sich mehr und mehr zu einer Attraktion für Winterurlauber, die abseits der Pisten Bewegung und Natur suchen. Das städtische Tourismusbüro hat sein Angebot an Winterwanderwegen umfassend überarbeitet und im Sommer 2025 neu beschildert. Diese Initiative zielt darauf ab, dem wachsenden Trend zu Winterwanderungen gerecht zu werden und die Orientierung für sowohl Einheimische als auch Gäste zu erleichtern.
Vielfältige Routen rund um Radstadt
Das neue Wegenetz umfasst über 70 Kilometer Winterwanderwege, die sich in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Längen präsentieren. Die Palette reicht von kurzen Spaziergängen um die historische Stadtmauer über die Runde am Bürgerberg bis hin zu längeren Touren nach Untertauern oder Zauchensee. Zahlreiche Strecken sind als Rundwege angelegt, während andere zu Einkehrmöglichkeiten mit regionaler Küche führen.
Orientierung nach Tiroler Bergwegekonzept
Für die Neugestaltung wurde das Tiroler Bergwegekonzept als Grundlage herangezogen. Dies gewährleistet eine klare Kennzeichnung der Routen, die gut auffindbar sind. Insbesondere die neue Beschilderung ist darauf ausgelegt, Gästen zu helfen, sich leicht zurechtzufinden und die Wege sicher zu begehen.
Geführte Wanderungen im Wochenrhythmus
Regelmäßig angebotene geführte Wanderungen erfreuen sich besonderer Beliebtheit. Jeden Mittwochvormittag können Interessierte an einer Schneeschuhwanderung zur Bürgerbergalm teilnehmen. Neu im Programm ist zudem eine Fackelwanderung, die jeden Donnerstagabend stattfindet. Diese führt ebenfalls von der Stadt hinauf zur Bürgerbergalm und bietet ein einzigartiges Erlebnis in der winterlichen Abendstimmung.
Angebot für Gäste und Einheimische
Das Winterwanderangebot richtet sich sowohl an Urlaubsgäste als auch an Einheimische, die die Umgebung auf ruhige und naturnahe Weise erleben möchten. Dank der verschiedenen Schwierigkeitsgraden ist für unterschiedliche Konditionen und Interessen etwas dabei.


