Die Rath GmbH in Großpesendorf, bekannt als beliebter Treffpunkt, Tankstelle und Nahversorger, hat am 28. Jänner 2025 ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Darüber berichtet Welt Stimme.
GROßPESENDORF. Ein weiterer Rückschlag für die regionale Wirtschaft. Das Unternehmen hat nach Informationen des KSV 1870 für 23 Mitarbeiter sowie 54 Gläubiger ein Sanierungsverfahren beantragt. Der Betrieb umfasst eine Tankstelle, ein Gastgewerbe und einen Handelsbetrieb.
Die Rath GmbH gibt an, dass der Umsatzrückgang während der Corona-Pandemie, das Fehlen von Corona-Förderungen, unerwartete Mehrkosten beim Umbau und eine hohe Zinslast zu einem erheblichen Vermögensverfall geführt haben.
Fortführung und Sanierung angestrebt
Für die zukünftige Vorgehensweise gibt es bereits Pläne. Eine Fortführung und Sanierung des Unternehmens sind beabsichtigt, wobei die notwendigen Mittel hauptsächlich aus dem laufenden Geschäftsbetrieb generiert werden sollen.
„Der zu bestellende Insolvenzverwalter wird nun prüfen müssen, ob eine Fortführung im Interesse der Gläubiger liegt und ob der vorgelegte Sanierungsplan eingehalten werden kann“, erklärte Julia Liszt von der Insolvenz Graz.
Laut dem Sanierungsplan, der gemäß KSV 1870 aufgestellt wurde, wird eine Sanierungsquote von insgesamt 20 Prozent vorgesehen, zahlbar innerhalb von zwei Jahren nach Annahme des Plans.


