Österreich verzeichnet höchste Tourismusnächtigungen seit Beginn der Aufzeichnungen

Jänner 30, 2026 18:18
Österreich verzeichnet höchste Tourismusnächtigungen seit Beginn der Aufzeichnungen

Tourismus in Österreich erreicht Rekordzahlen im Jahr 2025

157,27 Millionen Nächtigungen und 48,17 Millionen Ankünfte verzeichnete die Tourismusbranche im Vorjahr 2025. Laut Tourismusstaatssekretären Elisabeth Zehetner (ÖVP) ist das das beste Ergebnis seit Aufzeichnungsbeginn. Darüber berichtet Welt Stimme.

ÖSTERREICH. Die Nächtigungszahlen sind im Vorjahr auf ein Rekordhoch gestiegen, wie die Erhebungen der Statistik Austria am Freitag zeigten. Exakt 157,27 Millionen Nächtigungen und 48,17 Millionen Ankünfte in österreichischen Beherbergungsbetrieben wurden registriert. Damit erzielten die heimischen Touristiker die höchsten Nächtigungszahlen seit Beginn der digitalen Aufzeichnungen.

Der Dezember 2025 wies ebenfalls eine positive Entwicklung auf, die der laufenden Wintersaison zusätzlichen Rückenwind verleiht, versichert Zehetner.

Wertschöpfung für Regionen

Zehetner zufolge sind die aktuellen Zahlen ein klares Zeichen für den Tourismusstandort Österreich. „Sie stehen für volle Betriebe, gesicherte Arbeitsplätze und Wertschöpfung in den Regionen“, so die Staatssekretärin. Das Ziel sei es, die regionale Wertschöpfung zu erhöhen und somit die Betriebe zu stärken sowie die Beschäftigung zu sichern.

Gleichzeitig müsse jedoch klargestellt werden, dass Wachstum nicht automatisch bedeutet, dass das Leben für die Einzelnen leistbarer wird. „Unser Anspruch ist, dass positive Zahlen nicht zu zusätzlichem Preisdruck führen, sondern zu mehr Stabilität, zu Investitionen in Qualität und zu einem Angebot, das Urlaub in Österreich weiterhin ermöglicht“, fügte sie hinzu.

„Vision T“ soll entlasten

Hinter jeder Nächtigung stehen Menschen, Betriebe und ganze Regionen. Daher wurde im Jahr 2025 gezielt dort angesetzt: „Saisonkontingente wurden erhöht und ein zusätzliches Kontingent für den Westbalkan geschaffen, um die Personalversorgung in den Regionen zu sichern“, erklärt Zehetner.

Die neue Regelung zu Trinkgeldern bringe Klarheit in der Sozialversicherung und schütze die Steuerfreiheit der Beschäftigten im Tourismus. Ein neuer Fonds werde gezielte Unterstützung, wie beispielsweise bei Weiterbildungen oder in schwierigen Lebenslagen, bereitstellen.

Die „Vision T“, die im Oktober 2025 für einen Start im Sommer 2026 angekündigt wurde, soll eine nationale Tourismusstrategie schaffen, basierend auf tausenden Rückmeldungen und Fachdialogen. Geplant ist eine gezielte Unterstützung von Betrieben im ländlichen Raum, die eine Übergabe an die nächste Generation planen. „Unser Ziel ist klar: Erfolg am Papier muss auch als Erfolg am Konto ankommen. Darum arbeiten wir an Entlastungen, weniger Bürokratie und an Rahmenbedingungen, die Investitionen erleichtern und Urlaub leistbar halten“, sagt Zehetner abschließend.

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