Immer mehr Salzburger wechseln 2025 ihren Strom- und Gasanbieter – E-Control berichtet steigende Wechselbereitschaft

Feber 4, 2026 22:08
Immer mehr Salzburger wechseln 2025 ihren Strom- und Gasanbieter – E-Control berichtet steigende Wechselbereitschaft

Im Jahr 2025 haben rund 14.300 Haushalte und Unternehmen in Salzburg ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt, was einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu 2024 darstellt. Die E-Control berichtet von einer steigenden Wechselbereitschaft.

SALZBURG. Immer mehr Salzburgerinnen und Salzburger nutzen die Möglichkeit, ihren Energieanbieter zu wechseln. Laut der aktuellen Marktstatistik der E-Control entschieden sich im Jahr 2025 insgesamt 14.325 Salzburger Kundinnen und Kunden für einen neuen Lieferanten. Im Vorjahr, 2024, wechselten lediglich 10.845 Kunden.

Von den wechselnden Kunden wählten 13.009 einen neuen Stromanbieter, während 1.316 einen Gaslieferanten suchten. Dies entspricht einer Wechselrate von 2,9 Prozent bei Strom und 3,8 Prozent bei Gas in Salzburg. Auch wenn diese Werte unter dem österreichweiten Durchschnitt liegen, zeigt der Trend eine klare Steigerung.

Österreichweiter Anstieg

In ganz Österreich wechselten 2025 420.904 Strom- oder Gaskunden ihren Anbieter, was eine Zunahme im Vergleich zu 378.795 im Jahr 2024 und 346.019 im Jahr 2023 darstellt. Die Wechselrate betrug österreichweit 5,4 Prozent für Strom und 6,3 Prozent für Gas. Besonders aktiv waren Haushalte: Von den 345.442 Stromwechslern waren 283.135 Privathaushalte, bei Gas gab es 68.903 von insgesamt 75.462 wechselnden Kunden.

Im Vergleich der Bundesländer belegen die Salzburgerinnen und Salzburger beim Stromanbieterwechsel eine mittlere Position. Am aktivsten waren die Niederösterreicher mit 8,3 Prozent, gefolgt von den Steirern (6,5 Prozent) und Oberösterreichern (6,1 Prozent). Tirol fiel mit nur 2,0 Prozent auf.

Heizkosten als Treiber

Die E-Control weist darauf hin, dass insbesondere kalte Wintermonate die Energiekosten in die Höhe treiben. „Ein Grad mehr Heizbedarf über eine Woche kann bis zu zehn Euro zusätzliche Kosten verursachen“, erklärt E-Control-Vorstand Alfons Haber.

Er betont auch, dass Verbraucher kurzfristig gegensteuern können – durch richtiges Lüften, Nachtabsenkung, nicht überheizte Räume oder das Abdichten von Fenstern und Türen. Wer mit Strom oder Gas heizt, kann zudem mit dem Tarifkalkulator der E-Control prüfen, ob ein Anbieterwechsel spart.

Darüber berichtet Welt Stimme.

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